Machtwechsel Ist Bitcoin das neue Betongold?

Der Vorwurf, der Kryptomarkt sei zu volatil, muss neu durchdacht werden. Im vergangenen Quartal waren es vor allem Bitcoin und Gold, die den sonst so wachstumsstarken Immobiliensektor outperformten.

Dominic Döllel
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Bitcoin

Beitragsbild: Shutterstock

| Verdrängt die Kryptowährung Nummer 1 den Immobiliensektor?

Insgesamt 60 Prozent verlor Bitcoin allein im zweiten Quartal 2022. Die Gründe: vielseitig. Inflation, Lieferkettenengpässe, Corona-Pandemie und nicht zuletzt der Terra-Crash führten zu einer Problemlage, die Investoren aus dem risikobehafteten Kryptomarkt fliehen ließ. Auch der klassische Aktienmarkt blieb derweil nicht verschont. Insbesondere Technologie-Wachstumstitel wie der Internetservice-Provider Cloudflare oder Paypal gaben ähnlich stark nach.

Zukunftsmarkt Bitcoin

Doch das Blatt hat sich gewendet. Zum Ende des dritten Quartals waren es gerade Bitcoin und Gold, die im grünen Prozentbereich rangierten, während der exponentiell gewachsene Immobiliensektor am stärksten abrauschte. Rund 13 Prozent korrigierte der US-Häusermarkt in den letzten drei Monaten. Zurückzuführen ist das auf die drastisch gestiegenen Zinsraten auf Immobilienkredite. Entsprechend verliert das landläufig betitelte Betongold sein Versprechen als Wertespeicher und könnte alsbald abgelöst werden.

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