Louis Vuitton goes Ethereum: LVMH kooperiert mit ConsenSys und Microsoft
Christopher Klee

von Christopher Klee

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Quelle: Shutterstock

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Eine Kooperation von ConsenSys, Microsoft und LVMH bringt Luxus-Güter auf die Ethereum Blockchain. Die Plattform AURA ermöglicht die Überprüfung der Herkunft von Luxusartikeln. Zu den Marken, die auf AURA setzen, zählen unter anderem Louis Vuitton und Christian Dior. 

Das Blockchain-Unternehmen ConsenSys startet zusammen mit Microsoft und dem Luxushändler LVMH eine Plattform für das Tracking von Luxus-Artikeln. AURA, so der Name der Plattform, verwendet die Ethereum Blockchain sowie die Cloud-Plattform Microsoft Azure, um die Herkunft und Lieferwege von Luxusprodukten der LVMH-Gruppe manipulationssicher zu dokumentieren.


Unter anderem sollen die Artikel von Louis Vuitton sowie Parfums von Christian Dior von den Kunden zurückverfolgt werden können.

Während der Produktion wird jedes Produkt im gemeinsamen Ledger erfasst, nicht reproduzierbar und mit eindeutigen Informationen. Zum Zeitpunkt des Kaufs kann ein Verbraucher über den Antrag der Marke das AURA-Zertifikat mit allen Produktinformationen erhalten. Dezentralisiert und unveränderlich,

hieß es in einer Pressemitteilung, die BTC-ECHO vorliegt.


Dabei soll das Echtheitszertifikat von AURA auch Unternehmen zugänglich sein, die nicht zur LVMH-Gruppe zählen. Deshalb hat AURA sich laut der Pressemitteilung für das Modell eines Konsortiums entschieden, dem auch andere Luxusmarken beitreten können. Eine bahnbrechende Entwicklung, findet Ken Timsit, Managing Director des Bereichs Enterprise Blockchain bei ConsenSys.

AURA ist eine bahnbrechende Innovation für die Luxusindustrie. ConsenSys ist stolz darauf, einen Beitrag zu leisten und mit LVMH an einer Initiative zu arbeiten, die der gesamten Luxusindustrie dient, die Interessen, Integrität und Privatsphäre jeder Marke schützt und die Ethereum-Blockchain-Technologie auf wirklich dezentrale Weise nutzt.

Ethereum, Quorum und der ERC721-Standard

„Wirklich dezentral“ ist hier indes relativ zu verstehen. Schließlich kommt die private Distributed-Ledger-Technologie Quorum zum Einsatz. Bei Quroum handelt es sich um eine vom Bankenriesen J.P. Morgan entwickelte „Privat-Blockchain“, die nur zugelassenen Teilnehmern offensteht und auf Ethereum basiert.

ConsenSys ist einer der wichtigsten Technologiepartner von AURA. Das ConsenSys-Team war an der Konzeption und Entwicklung von Traceability Smart Contracts […], der AURA Blockchain-Infrastruktur (ein zugelassenes Konsortium mit Schwerpunkt auf Datenschutz, basierend auf Quorum) und der API beteiligt, die eine Schnittstelle zwischen Luxusmarke und der Plattform AURA auf White-Label-Basis bildet.

ERC721-Token sind nicht fungibel – jeder Token ist ein Unikat. Deshalb bietet sich der Standard für die Rückverfolgung von eindeutig identifizierbaren Produkten an. Größere Prominenz erreichte ERC721 durch seine Verwendung für die dApp CryptoKitties. Die Sammelleidenschaft der Krypto-Fans sorgte Ende 2017 für eine Überlastung des Ethereum-Netzwerks, mittlerweile krankt die dApp an sinkenden Benutzerzahlen.


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