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14 Milliarden US-Dollar Kryptoverbrechen verursachten 2021 Rekordschaden

Krypto-Betrüger haben im vergangenen Jahr zwar satte 14 Mrd. USD erbeutet. Dennoch macht dies einen viel kleineren Teil des gesamten Transaktionsvolumens aus als in allen Jahren zuvor.

Christian Stede
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Hacker sitzt mit Kreditkarte vor einem Computer.

Beitragsbild: Shutterstock

Bei vielen herrscht nach wie vor das Vorurteil, der Krypto-Space sei ein Tummelplatz für kriminelle Geldgeschäfte, Kryptowährungen würden vorrangig für Terrorismusfinanzierung und auf dem Schwarzmarkt für die Beschaffung von Drogen und ähnlichem eingesetzt. Diese Hypothese wird durch eine aktuelle Analyse aber ganz eindeutig widerlegt. Zwar stieg die Kriminalität im Zusammenhang mit Kryptowährungen im Jahr 2021 auf einen neuen Höchststand von 14 Milliarden US-Dollar. Das Blockchain-Analyseunternehmen Chainalysis macht damit in seinem Jahresbericht zur Kryptokriminalität zwar einen Anstieg von 79 Prozent gegenüber dem Vorjahr aus. Dies ist jedoch erstens in Relation zu dem Anstieg der Kryptopreise im Jahr 2021 zu sehen.

Was aber noch viel wichtiger ist: Die genannte Aktivität machte nur 0,15 Prozent des gesamten Krypto-Transaktionsvolumens aus. Dieses betrug in 2021 insgesamt 15,8 Billionen US-Dollar. Der Prozentsatz ist damit der niedrigste aller Zeiten. Im Gegenzug ist das gesamte Transaktionsvolumen im Vergleich zu 2020 laut Chainanalysis um ganze 567 Prozent angewachsen.

DeFi-Sektor von Kriminalität besonders betroffen

Nichtsdestotrotz enthält der Bericht auch mahnende Worte:

Wir müssen jedoch auch die positiven Aspekte des Wachstums der legalen Nutzung von Kryptowährungen mit dem Verständnis abwägen, dass illegale Aktivitäten im Wert von 14 Milliarden Dollar ein erhebliches Problem darstellen. Der kriminelle Missbrauch von Kryptowährungen schafft enorme Hindernisse für die weitere Verbreitung und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Regierungen Beschränkungen auferlegen […]

Chainanalysis 2022 Crypto Crime Report Preview

Es sei aber auch ein Fortschritt der Ermittlungsbehörden im Kampf gegen Kryptokriminalität zu verzeichnen, so Chainanalysis. Insbesondere der aufstrebende DeFi-Sektor könne den Analysten zufolge sein volles Potenzial nicht ausschöpfen. Denn vielfach sei es noch so, dass dieselbe Dezentralisierung, die es so dynamisch macht, auch weit verbreiteten Betrug und Diebstahl zulässt.

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