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Krypto-Token mit „Daddeln“ verdienen: PUBG ist neuer Partner von Refereal – RFR startet durch

Refereum kooperiert mit dem Entwickler des Kassenschlagers PlayerUnknown’s Battleground für ein Belohnungsprogramm, das Spieler für gute Leistungen mit ERC20-Token RFR belohnt. Dessen Kurs reagierte auf die Verkündung mit einem Freudensprung. Doch die Konkurrenz schläft nicht.

Christopher Klee
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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PUBG-Startbildschirm auf Smartphone

Beitragsbild: Shutterstock

Spieler des populären Mehrspieler-Shooters PlayerUnknown’s Battleground (PUBG) können sich ihre Leistungen künftig mit Krypto-Token vergolden lassen. Ermöglichen soll dies eine Partnerschaft zwischen der PUBG Corporation und Refereum, einem blockchainbasierten Streaming- und Gaming-Ökosystem mit eigenem Token. Der auf Ethereum basierende Utility Token mit dem Tickersymbol RFR soll PUBG-Gamer für Errungenschaften wie etwa den Sieg einer Partie belohnen. Diese „ingame“-Belohnungen stellen ein Novum für Refereum dar. Zuvor bestanden die Verdienstmöglichkeiten für Spieler im Streaming und anderweitigen Social-Media-Aktivitäten. Gamer verkaufen ihre Marketing-Macht unter Wert, findet Refereum-Chef Dylan Jones in der Pressemitteilung zur Kooperation:

Spieler machen so viel kostenloses Marketing für Spiele über Streaming-Dienste und Social Media, aber sie werden selten ausreichend dafür bezahlt. Das ist das Problem, das Refereum lösen will – und jetzt, mit dieser revolutionären neuen Art der Belohnung von Spielern für ihr Engagement im Spiel mit PUBG, belohnen wir sie nicht nur für ein Spiel, das sie lieben, sondern auch für ihr Engagement, bessere Spieler zu werden.

Wie das Ganze in der Praxis aussieht, verrät ein Blick auf die Homepage von Refereum (Screenshot):

Für die Aufbewahrung der verdienten Token müssen sich PUBG-Spieler eine Wallet zulegen, die den ERC20-Token unterstützt. Für krypto-unerfahrene Spieler könnte dies bereits den größten Hemmschuh bilden. Das Belohnungsprogramm hat vorerst eine Laufzeit bis zum 20. August 2019. Der RFR-Kurs kann zu Redaktionsschluss ein sattes Plus von über 20 Prozent verbuchen.

„Daddeln“ und Krypto: Die Konkurrenz schläft nicht

Refereum ist nicht das einzige Krypto-Projekt, das sich die Vermählung von Blockchain und Gaming auf die Fahne geschrieben hat. So verfolgt etwa die Spieleplattform „The Abyss“ ebenfalls den Ansatz, die Branche durch Token-Belohnungen zu fördern. Zuletzt verkündete The Abyss im Mai eine Kooperation mit dem Fortnite-Entwickler Epic Games, die Entwicklern von Spielen mit der Unreal Engine günstige Konditionen für den Verkauf ihrer Spiele auf der Abyss-Plattform ermöglicht. Insiderberichten zufolge soll auch der Branchenriese Ubisoft an einem Ethereum-basierten Marktplatz arbeiten, die dem Publisher eine neue Einnahmequelle in Form von Mikropayments mit Kryptowährungen bescheren soll.

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