Eine weitere spannende Woche im Krypto-Sektor neigt sich dem Ende zu. Die wichtigsten Ereignisse rund um Bitcoin, Ethereum und Co. kompakt im Überblick.
Bundesregierung plant Steuererhöhungen – fällt die Krypto-Haltefrist?
Für viele deutsche Krypto-Anleger könnte ein zentraler Vorteil bald Geschichte sein: Die Bundesregierung prüft offenbar Änderungen bei der Besteuerung von Kryptowährungen. Das erklärte Finanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD). Im Fokus steht dabei ausgerechnet die einjährige Haltefrist – bisher ein entscheidender Steuer-Boost für langfristige Investoren.
Wie Krypto-Experten den Vorstoß einschätzen, lest ihr hier:
Krypto-Steuer-Schock auch in der EU: Brüssel nimmt Krypto-Anleger ins Visier
Auch auf europäischer Ebene zieht der regulatorische Druck weiter an. Neue Überlegungen aus Brüssel lassen vermuten, dass Krypto-Investoren künftig stärker zur Kasse gebeten werden könnten. Dabei geht es nicht nur um einzelne Länder – sondern um eine mögliche Vereinheitlichung der Regeln innerhalb der EU.
Für Anleger könnte das ein echter Gamechanger sein: Denn bisher profitieren viele von national unterschiedlichen Steuermodellen. Sollte die EU hier eingreifen, könnten sich diese Vorteile schnell relativieren.
Meta setzt auf Krypto-Auszahlungen für Instagram und Facebook
Meta treibt die Integration von Kryptowährungen voran. Der Konzern arbeitet offenbar an Lösungen, mit denen Creator auf Instagram und Facebook künftig direkt in Krypto bezahlt werden könnten. Das wäre ein bedeutender Schritt – nicht nur für die Plattform selbst, sondern für die gesamte Creator Economy. Denn bislang sind klassische Zahlungssysteme oft mit Gebühren, Verzögerungen und Einschränkungen verbunden. Krypto könnte hier eine deutlich flexiblere Alternative bieten.
Bitcoin-Reserve der USA: Weißes Haus kündigt neue Schritte an
Die US-Regierung scheint sich intensiver mit der Idee einer strategischen Bitcoin-Reserve auseinanderzusetzen. Neue Aussagen aus dem Weißen Haus deuten darauf hin, dass konkrete Schritte geprüft werden.
Ein zentraler Bezugspunkt bleibt der Gesetzesvorschlag von Cynthia Lummis. Der Bitcoin Act sieht vor, dass die USA über einen Zeitraum von fünf Jahren bis zu eine Million Coins erwerben könnten. Allerdings gilt der Vorschlag als umstritten.
Nach Mega-Hack: Aave sammelt 160 Millionen Dollar ein
Der größte DeFi-Exploit des Jahres hat deutliche Spuren hinterlassen – und bringt nun eine der wichtigsten Lending-Plattformen unter Druck. Aave versucht aktuell, die Folgen eines massiven Sicherheitsvorfalls zu bewältigen, der ein Loch von rund 200 Millionen US-Dollar gerissen hat.
Um das Vertrauen der Nutzer zurückzugewinnen und die entstandenen Schäden zu begrenzen, wurde eine groß angelegte Rettungsaktion gestartet. Bereits jetzt konnten rund 160 Millionen US-Dollar aus dem DeFi-Space eingesammelt werden.
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