Eine weitere aufregende Woche im Krypto-Space neigt sich dem Ende zu. Die wichtigsten Ereignisse rund um Bitcoin, Ethereum und Co. kompakt im Überblick.
Sammelklage gegen JPMorgan wegen mutmaßlichen Krypto-Betrugs
In den USA ist eine Sammelklage gegen die Großbank JPMorgan eingereicht worden. Investoren werfen dem Institut vor, verdächtige Transaktionen im Zusammenhang mit dem Krypto-Unternehmen Goliath Ventures nicht gestoppt zu haben. Trotz möglicher Warnsignale soll die Bank den Zahlungsverkehr weiter abgewickelt haben.
Laut Klageschrift sammelte Goliath Ventures zwischen Januar 2023 und Mitte 2025 mindestens 328 Millionen US-Dollar von über 2.000 Anlegern ein. Ein großer Teil der Gelder floss über ein Konto bei JPMorgan und wurde anschließend teilweise an Wallets bei Coinbase weitergeleitet. Die Kläger argumentieren, dass die Bank aufgrund ihrer Know-Your-Customer-Regeln über das Geschäftsmodell informiert gewesen sein müsse.
Große Kapitalzuflüsse in XRP ETFs
Spot ETFs auf XRP haben bis Ende 2025 mehr als eine Milliarde US-Dollar an Kapital eingesammelt. Das verwaltete Vermögen dieser Fonds liegt laut Bloomberg-Daten inzwischen bei rund 1,44 Milliarden US-Dollar. Ein erheblicher Teil der Investoren bleibt jedoch unbekannt.
Die US-Investmentbank Goldman Sachs gilt als größter bekannter Investor. Ende 2025 hielt das Institut XRP-ETF-Anteile im Wert von rund 154 Millionen US-Dollar. Insgesamt besitzen die 30 größten bekannten Investoren zusammen Anteile im Wert von etwa 211 Millionen US-Dollar, während viele kleinere Anleger aufgrund fehlender Meldepflichten nicht sichtbar sind.
Wer die Kursschwäche bei XRP nutzen möchte, um sein Portfolio aufzupolieren, kann das über Coinbase tun. Neukunden erhalten dort 30 Euro Cashback in Bitcoin, wenn sie mindestens 30 Euro investieren.
Tornado-Cash-Entwickler droht neuer Prozess
Der Entwickler des Krypto-Mixers Tornado Cash, Roman Storm, könnte erneut vor Gericht stehen. Die US-Staatsanwaltschaft in New York hat beantragt, zwei Anklagepunkte erneut verhandeln zu lassen. Dabei geht es um Verschwörung zur Geldwäsche sowie zur Umgehung von Sanktionen.
In einem früheren Verfahren hatte eine Jury Storm bereits wegen der Verschwörung zum Betrieb eines nicht lizenzierten Geldtransfersystems verurteilt. Bei den beiden anderen Punkten kam jedoch kein eindeutiges Urteil zustande. Sollte das Gericht dem Antrag zustimmen, könnte ein neuer Prozess frühestens im Herbst beginnen.
Bericht zeigt Rekordniveau bei Krypto-Kriminalität
Kriminelle Aktivitäten im Krypto-Sektor haben laut einem Bericht der Analysefirma Chainalysis 2025 ein neues Rekordniveau erreicht. Demnach erhielten kriminelle Wallet-Adressen rund 154 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Anstieg von 162 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Den größten Anteil machen inzwischen sanktionierte Akteure aus. Sie bewegten laut Analyse rund 104 Milliarden US-Dollar über Kryptowährungen. Besonders Stablecoins spielen dabei eine zentrale Rolle und machen etwa 84 Prozent aller illegalen Transaktionen aus.
Bitcoin-Angebot nähert sich der Obergrenze
Im Bitcoin-Netzwerk sind inzwischen 20 Millionen Coins geschürft worden. Damit bleibt nur noch etwa eine Million Bitcoin übrig, die im Laufe der kommenden Jahrzehnte neu gefunden werden. Der letzte Bitcoin dürfte voraussichtlich um das Jahr 2140 gemint werden.
Das feste maximale Angebot von 21 Millionen Coins gilt als zentrales Merkmal von Bitcoin. Durch regelmäßige Halvings halbiert sich alle vier Jahre die Menge neuer Coins, die Miner erhalten. Dadurch sinkt die Emissionsrate stetig und das Angebot verknappt sich weiter.
Wie sinkende Miner-Einnahmen das Bitcoin-Sicherheitsmodell bedrohen, lest ihr hier: Warum bereits in zwei Halvings die 21-Millionen-Grenze aufgehoben werden könnte!
Wer seine Bitcoin-Reserve aufstocken möchte, kann das über Coinbase. Neukunden erhalten dort 30 Euro in Bitcoin geschenkt, wenn sie die gleiche Summe investieren.



