Alles im Blick 

Das sind die 5 wichtigsten Krypto-News der Woche

Stablecoin-Comeback bei Meta, Prozessauftakt gegen Movie2k-Betreiber, Ethereum rüstet sich gegen Quantencomputer – und weitere spannende Krypto-News.

Daniel Hoppmann
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Zwei Scheiben Toast mit einem Zahnradmuster liegen auf einem Teller neben einer Tasse Kaffee, einer Teekanne und Butter auf einem Holztisch - ein Frühstück mit einem Hauch von Krypto-Charme.

Beitragsbild: Shutterstock

| Bitcoin, Ethereum und Co. in der Krypto-Rückschau

Eine weitere aufregende Woche im Krypto-Space neigt sich dem Ende zu. Die wichtigsten Ereignisse rund um Bitcoin, Ethereum und Co. kompakt im Überblick.

Krypto-Comeback bei Meta: Markt Zuckerberg plant neuen Stablecoin

Der Social-Media-Riese Meta tastet sich erneut in Richtung eines eigenen Stablecoins hervor. Das berichtete das Branchenmedium Coindesk unter Berufung auf anonyme Insiderquellen. Demnach solle über den Schritt die Zahlungsfunktionalitäten auf den eigenen Plattformen erweitert werden. Dafür stütze sich Meta auf den Zahlungsdienstleister Stripe. Über das Diem-Projekt arbeitete Meta vor Jahren bereits an einer eigenen Stablecoin-Lösung. Regulatorischer Gegenwind brachte das Krypto-Vorhaben damals zum Erliegen.

Movie2k-Prozessauftakt: Was geschieht mit den Bitcoin Milliarden?

Am Dienstag wurde vor dem Landgericht Leipzig der Prozess gegen die mutmaßlichen Hauptbetreiber der illegalen Streamingplattform “Movie2k” eröffnet. Angeklagt sind zwei Männer unter anderem wegen gewerbsmäßiger Geldwäsche und Steuerhinterziehung. Im Zuge der Ermittlungen hatten die Verdächtigen etwa 50.000 BTC den Behörden übergeben. Diese brachten 2,6 Milliarden Euro ein. Die Frage ist nun, wer darf das Geld behalten und noch viel wichtiger: Besitzen die Angeklagten weitere 57.000 Bitcoin?

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Wer seine eigene Bitcoin-Reserve aufstocken möchte, kann das über Coinbase. Neukunden erhalten dort 30 Euro in Bitcoin geschenkt, wenn sie die gleiche Summe investieren.

Anklage gegen Jane Street: Steckt der Marketmaker hinter dem Krypto-Winter 2022?

Insiderhandel und Marktmanipulation, so lauten die Vorwürfe, die in einem aktuellen Gerichtsverfahren gegen den Krypto-Marketmaker Jane Street erhoben werden. Die Anschuldigungen kommen vom Insolvenzverwalter der kollabierten Krypto-Firma Terraform Labs. Dieser wirft Jane Street vor, vertrauliche, nicht öffentliche Informationen von Insidern für eigene Handelsgeschäfte genutzt haben. Laut der Klageschrift habe das Handelshaus Token des Terra-Ökosystems in erheblichem Umfang verkauft – und zwar zu einem Zeitpunkt, der den späteren Kollaps beschleunigt habe.

Der Crash von Terra führte zu einer Kaskade an Insolvenzen im Krypto-Sektor, die am Ende zu einem dreijährigen Krypto-Winter führten. Der Rechtsstreit hat auch eine Debatte über mögliche Manipulationen am Krypto-Markt durch große Handelsfirmen losgetreten.

Ethereum rüstet sich gegen Quantencomputer

Vitalik Buterin hat in einem aktuellen Beitrag auf X zentrale Punkte der neuen Ethereum-Roadmap erläutert. Im Mittelpunkt stehen deutlich schnellere Transaktionen, eine verkürzte Finalität und der Schutz vor Quantencomputer. Für letzteres müsse man hin zu Post-Quantum-Hash-basierten Signaturen wechseln, so Buterin. Durch den schrittweisen Umbau könnte Ethereum zunächst die Blockproduktion gegen Angriffe durch Quantencomputer absichern und die Finalität in einem späteren Schritt. “Wir könnten relativ schnell in ein Regime kommen, in dem wir die Finalitätsgarantie verlieren, falls plötzlich Quantencomputer auftauchen, die Chain aber weiterläuft”, so Buterin.

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JPMorgan prognostiziert Krypto-Bullenmarkt

JPMorgan erwartet für die zweite Jahreshälfte steigende Kurse an den Krypto-Märkten. Voraussetzung für dieses bullishe Szenario ist die Verabschiedung umfassender Marktstrukturgesetze durch die US-Gesetzgeber bis Mitte des Jahres, wie Bloomberg berichtet. Die Analysten der Bank betonen, dass das Gesetz regulatorische Klarheit schafft und die umstrittene Praxis der Regulierung durch Durchsetzungsmaßnahmen beendet. Gleichzeitig fördert der Vorstoß die Tokenisierung und erleichtert institutionellen Investoren den Markteintritt erheblich.

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