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3 Fragen an Jan Wüstenfeld: Wann kommt der Bitcoin-Bullenmarkt?

Der Bitcoin-Experte Jan Wüstenfeld steht BTC-ECHO auf der BTC22 Rede und Antwort: War das der Boden? Und wann kommt der Bullenmarkt zurück? Das und mehr im Interview.

David Scheider
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Beitragsbild: Jan Wüstenfeld

| Die Blockchain immer im Blick: On-Chain-Analyst Jan Wüstenfeld.

In kürzester Zeit wurde der Bochumer Ökonom zu einem der gefragtesten On-Chain-Analysten im Bitcoin Space. In seinem Newsletter “Bitcoin Market Intelligence” ordnet er das aktuelle Bitcoin-Marktumfeld in den makroökonomischen Kontext ein. 

Wir haben auf der BTC22, der größten deutschsprachigen Bitcoin-Konferenz, mit dem Analysten über Inflation, steigende Zinsen und den Start eines möglichen Bullenmarktes gesprochen.

BTC-ECHO: Der Bärenmarkt hält die Investor:innen bereits seit fast einem Jahr in Atem. Viele fragen sich: Wo ist der Bitcoin-Boden? Gibt es einen ultimativen Bottom-Indikator?

Jan Wüstenfeld: Mittlerweile würde ich sagen: eher nein. Es gibt zwar eine Reihe von Indikatoren auf On-Chain-Basis, die auf einen Boden hindeuten. In der aktuellen makroökonomischen Lage ist es aber eher schwierig, einen ultimativen Bottom-Indikator herauszupicken.

BTC-ECHO: Du hast die ökonomische Gesamtsituation bereits angesprochen. Wie groß ist aktuell der Einfluss der wirtschaftlichen Lage auf den Bitcoin-Kurs?

Jan Wüstenfeld: Der Effekt ist sehr groß. Vor allem in den letzten Monaten haben sich Themen wie Inflation und die hohe Unsicherheit am Markt negativ auf Bitcoin ausgewirkt. Auch die zunehmend restriktive Geldpolitik wirkt sich negativ aus. Ich denke, dass die makroökonomische Unsicherheit der dominante Effekt ist aktuell. Denn wir sehen zwar on-Chain, dass immer mehr BTC in den Händen von Langzeit-Holdern sind, der Kurs bewegt sich aber trotzdem nicht. Das liegt an der Dominanz des makroökonomischen Effekts.

BTC-ECHO: Kann es denn überhaupt einen neuen Bullenmarkt geben, bevor die Inflation sinkt und sich die makroökonomische Lage erholt hat?

Jan Wüstenfeld: Eher nein. Außer, es entsteht aus irgendeinem Grund ein starker Anstieg der Nachfrage. Ich denke, ein neuer Bullenmarkt kann aber erst bei einer Pause der Zinsanhebung oder sogar Zinssenkungen entstehen. Klar, es kann immer Impulse geben, wie Staaten, die Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel einführen. Ich bin aber nicht ganz davon überzeugt, dass so ein Impuls den nächsten Bullenmarkt starten kann.

Wenn du tiefer in die Materie der On-Chain-Analyse eintauchen willst, empfehlen wir dir die aktuelle Ausgabe des Bitcoin Market Intelligence Newsletters.

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