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Transportwesen 2.0IOTA spielt erste Geige im EU-Projekt ORCHESTRA

Wiederholungstäter: Die IOTA-Stiftung hat sich mit “ORCHESTRA” einem weiteren EU-Konsortium angeschlossen – Fördergelder inklusive.

Christopher Klee
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Quelle: Shutterstock

Das EU-Projekt ORCHESTRA ist ein Konsortium aus 15 Organisationen und Unternehmen aus sechs EU-Staaten. Das am 1. Mai aus der Taufe gehobene Projekt entwickelt Konzepte für das Verkehrsmanagement im Zeitalter von IoT und selbstfahrenden Fahrzeugen – zu Land, zu Wasser und in der Luft. Dirigiert wird ORCHRESTRA von ITS Norway, einem norwegischen Verband aus 70 Unternehmen aus der Transportbranche. Doch auch Deutschland ist mit zwei Teilnehmern vertreten: Neben dem Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität (IKEM) gibt sich mit der IOTA Stiftung auch ein prominenter Player aus dem deutschsprachigen Krypto-Space bei ORCHESTRA die Ehre.

Wie die IOTA Stiftung auf ihrem Blog mitteilt, ist sie als einzige Anbieterin von Distributed-Ledger-Technologie (DLT) Teil von ORCHESTRA. Dabei sollen besonders das gebührenfreie Transaktionsmodell von IOTA und dessen Lösungen für dezentrale Identitäten für das EU-Projekt von Bedeutung sein. Die IOTA Stiftung hat für ihr Engagement in ORCHESTRA von der EU eine Förderung in Höhe von rund einer Viertelmillion Euro erhalten. Insgesamt wird das Projekt mit rund 5 Millionen Euro von der EU gefördert.

IOTA im Einsatz

ORCHESTRA plant zwei Pilotprojekte, eines in Italien, das andere in Norwegen. Im italienischen Reallabor soll der Fokus auf Reisenden liegen, ein Fokus liegt dabei auf der Anreise zum Flughafen. Konkret geht es um die internationalen Flughäfen in Mailand, die ebenfalls ein Mitglied von ORCHESTRA sind. In Norwegen soll indessen der “multi-modale”, also über unterschiedliche Vehikel erfolgende, Gütertransport orchestriert werden. Das geschieht unter anderem mithilfe von IOTA Streams, einem Framework zum Senden und Empfangen von Transaktions- und Datenströmen. Auch die digitale Identitätslösung IOTA Identity kommt zum Einsatz. Wie das ganze schematisch aussieht, illustriert die Stiftung auf ihrem Blog:

Schematischer Aufbau der Orchestra-Piloten. Quelle: IOTA Stiftung

Wiederholungstäter in Europa

Es ist nicht das erste EU-Projekt, bei dem die IOTA Stiftung mitmischt. So ist IOTA etwa auch an Dig_IT beteiligt, einem Projekt, das sich dem ethisch vertretbaren Bergbau verschrieben hat. Darüber hinaus ist die IOTA Stiftung Teil des EU-Projekts CityxChange. Hier geht es um Konzepte für die Stadt der Zukunft, wobei besonders der Ausbau von erneuerbaren Energien im Mittelpunkt steht. Sowohl CityxChange als auch Dig_IT und ORCHESTRA sind Teil der EU-Initiative Horizon 2020. Darüber hinaus wurde IOTA von der Europäischen Kommission im Jahr 2020 als “Key Innovator” geadelt.

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