2021 IOTA: Änderungen am DevNet – Coordicide wird verschoben
Daniel Hoppmann

von Daniel Hoppmann

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In einem aktuellen Blog-Beitrag zieht die IOTA Foundation ein erstes Fazit seines DevNet und kündigt Verbesserungen an. Fest steht: Der “Coordicide” kommt 2021 nicht mehr.

Anfang Juni launchte IOTA sein DevNet, als weitere Etappe auf dem Weg zum “Coordicide”-Update. Seitdem unterstützt die Plattform dApps und andere Businessmodelle. Zudem entwarf IOTA einen neuen Rahmen für digitale Assets, der unter anderem NFT unterstützt.


Knapp zwei Monate später zieht IOTA nun ein erstes Fazit und kündigt in einem Blog-Beitrag Verbesserungen an, auch am Konsensmechanismus des DevNet. Damit soll unter anderem die Bestätigungszeit von Transaktionen beschleunigt und die Codebasis vereinfacht werden. Zudem wird der Kommunikations-Overhead reduziert, wodurch weniger Bandbreite beim Betrieb von Nodes in der Kommunikation untereinander erforderlich ist.

Das Prototyp-Entwicklerteam begann mit den ersten Verbesserungen dabei schon vor einigen Wochen, teilte IOTA gegenüber BTC-ECHO mit. Einen exakten Zeitpunkt, wann das Upgrade vollzogen sein soll, wollte man nicht mitteilen. Es handle sich hierbei jedoch um Anpassungen, die “keine längere Zeit in Anspruch nehmen sollten”. Außerdem sei es wichtig, die Optimierungen jetzt in Angriff zu nehmen, da man so künftige Arbeitsprozesse beschleunigen könne.

IOTA-Update: Codebasis vereinfachen und Geschwindigkeit erhöhen

Allgemein ist das DevNet als eine öffentliche Entwicklungsumgebung angedacht, bei der verschiedene Lösungsansätze in der Praxis erprobt und verfeinert werden. Kristallisieren sich während der Entwicklung bessere Lösungen oder signifikante Optionen zur Verbesserung heraus, werden diese in die Codebasis mit aufgenommen. Auf Anfrage kommentiert die IOTA Foundation die jetzigen Anpassungen folgendermaßen:

In diesem Fall hat sich eine Möglichkeit zu einer starken Vereinfachung ergeben, die dem IOTA 2.0 Basisprotokoll zugutekommt, gleichzeitig aber auch die Codebasis signifikant vereinfacht und verringert. Durch die Simplifizierung ist die Codebasis nicht nur sauberer, sondern auch einfacher zu maintainen. Letztlich kommt dies auch der Geschwindigkeit der weiteren Entwicklung zugute sowie dem Testing und in diesem Fall auch der Performanz und Sicherheit des Netzwerks.

IOTA Foundation gegenüber BTC-ECHO

Denn durch eine “entschlackte” Codestruktur sei das Netzwerk weniger anfällig für das Entstehen von Fehlern beziehungsweise Sicherheitslücken.


“Coordicide kommt nicht mehr 2021”

Durch die Verbesserungen am DevNet leidet jedoch der Fortschritt der Implementierung von IOTA 2.0, auch bekannt als das “Coordicide”-Update. In dem Blog-Eintrag kündigte die IOTA-Foundation an:

Leider werden die oben genannten Änderungen es unmöglich machen, den Coordicide im Jahr 2021 im IOTA-Mainnet bereitzustellen. Jede neue Idee, jeder neue Aspekt, jede neue Einsicht und jede neue Gelegenheit durchläuft die zu Beginn dieses Artikels erwähnte Methodik. Das braucht Zeit: Exzellenz ist nicht schnell.

IOTA Foundation im Blog-Beitrag

Diese Ankündigung polarisiert innerhalb der Community. Einerseits machen Nutzer ihrem Ärger über eine erneute Verschiebung des dezentralisierenden Updates Luft.

Andererseits versuchen User die Stimmungslage zu beruhigen. Es sei in Ordnung, sich für dieses Projekt Zeit zu nehmen, damit am Ende ein gutes Gesamtprodukt entstehen könne.

Auf Anfrage hält sich die IOTA Foundation mit präzisen Zeitangaben zurück. Man wolle keine öffentlichen Äußerungen machen. In den Github Repositories könne jedoch jeder den aktuellen Entwicklungsstand nachverfolgen.

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