Indien: Gemeinsame Blockchain-Forschung mit BRICS-Staaten
Tobias Schmidt

von Tobias Schmidt

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Das indische Kabinett, das höchste Legislativorgan des Landes, veröffentlichte in dieser Woche eine Absichtserklärung zum weiteren Vorgehen in Bezug auf die Blockchain. So will die Regierung zukünftig in enger Abstimmung mit den anderen BRICS-Staaten ein tieferes Verständnis von Blockchain und DLT erarbeiten. Zugleich entscheidet sich in Indien auch die Zukunft des Handels mit Kryptowährungen.

Die indische Regierung möchte sich in Zukunft genauer mit der Blockchain-Technologie auseinandersetzen. Dazu hat sich das Kabinett darauf verständigt, zukünftig stärker auf die transnationale Zusammenarbeit zwischen den BRICS-Staaten zu setzen. Dies berichteten lokale indische Medien. Das indische Kabinett ist das höchste Legislativorgan des Landes und besteht aus den Ministern sowie dem Premierminister Narenda Modi.


Eine gemeinsame Initiative der BRICS-Staaten

Die nun erreichte Absichtserklärung sieht vor, gemeinsame Forschung im Rahmen des BRICS Inter-Bank Cooperation Mechanism zu betreiben. Mitglieder dieser Gruppe sind neben der Export-Import Bank of India (Exim Bank) die Banco Nacional de Desenvolvimento Economico e Social (BNDES) aus Brasilien, die China Development Bank (CDB), die russische Vnesheconombank und die Development Bank of Southern Africa (DBSA). Assoziiertes Mitglied ist zudem die New Development Bank, die von den BRICS-Staaten als Alternative zur Weltbank und zum Internationalen Währungsfonds gegründet wurde.

Laut dem Kabinett bringen die Blockchain und Distributed-Ledger-Technologien das Potential mit, viele Probleme im Finanzsektor zu lösen. Dabei sei dies insbesondere aus der Sicht der Schwellenländer, die die BRICS-Staaten vertreten, eine große Chance. Mit der gemeinsamen Initiative ist es besser möglich, Einsatzfelder auszumachen, in denen die Blockchain zu gemeinsamem Wachstum beitragen kann.


Blockchain ja, Kryptowährungen … ?

Während sich die indische Regierung also in Sachen Blockchain-Adaption klar positioniert und mit anderen Ländern an der Erforschung von Möglichkeiten arbeiten möchte, ist die Ausgangslage im Bereich Kryptowährungen nicht so eindeutig. So war für Dienstag, den 11. September, ursprünglich eine Sitzung des indischen Supreme Courts zur angeordneten Schließung der Kryptobörsen durch die indische Zentralbank angesetzt. Aus zeitlichen Gründen wurde die Entscheidung jedoch auf Montag, den 17. September, verlegt. Noch bleibt also abzuwarten, ob dem Blockchain-Enthusiasmus der indischen Regierung auch eine kryptofreundliche Haltung des obersten Gerichts folgt.

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