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Trotz Allzeithoch Hohe Skepsis gegenüber Bitcoin in Deutschland

Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung steht Bitcoin skeptisch gegenüber. Das geht aus einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom hervor.

Daniel Hoppmann
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Bitcoin Münze in der schwarz-rot-goldenen Uhrentasche einer Jeans,

Beitragsbild: Shutterstock

Der Bitcoin hat zum Ende eines fulminanten Krypto-Jahres ein neues Allzeithoch erreicht. Der aktuelle Kurs der Kryptowährung liegt momentan bei 22.780 US-Dollar, so hoch wie noch nie in seiner Geschichte. Damit hat es der digitale Wertspeicher geschafft, die magische 20.000er Marke zu knacken, an der er zuvor immer wieder gescheitert war.

Der neue Rekordkurs könnte ein Ausdruck dessen sein, dass immer mehr Großinvestoren in die Kryptowährung einsteigen oder zumindest aufmerksam deren Entwicklung verfolgen. Zuletzt hat One River Digital angekündigt, bis 2021 über ein Krypto-Investitionsvolumen von einer Milliarde US-Dollar verfügen zu wollen.

Durch die zunehmende Akzeptanz von Bitcoin und Co. in der Wirtschaft beschäftigen sich mittlerweile auch nationale Notenbanken sowie die Europäische Zentralbank mit Kryptowährungen und erwägen eigene digitalen Währungen. So läuft bei der EZB aktuell eine Testphase zum digitalen Euro, die im März 2021 abgeschlossen sein soll. Weitere Schritte will die Institution noch abwarten.

Umfrage von Bitkom fördert Skepsis am Bitcoin zu Tage

Trotz der diesjährigen Bitcoin-Rallye stehen viele Deutsche der Kryptowährung nach wie vor skeptisch gegenüber. Das zeigt die neueste repräsentative Umfrage zur Akzeptanz von Kryptowährungen des deutschen Digitalverbands Bitkom. Danach gaben lediglich zwei Prozent der über 16-Jährigen an, in Kryptowährungen investiert zu haben. Rund ein Fünftel (18 Prozent) könnte sich ein Investment vorstellen. Der Rest der Befragten äußerte Skepsis gegenüber Bitcoin und Co. Und das, obwohl der Anteil derer, die angaben, etwas von Kryptowährungen gehört oder gelesen zu haben, gestiegen ist (76 Prozent).

Konkret hielten 66 Prozent der Befragten digitale Zahlungsmittel für zu kompliziert. 65 Prozent gaben an, dass sich Kryptowährungen eher für Spekulanten eigneten. Indes attestierten drei von zehn Teilnehmern, dass Bitcoin und Co. eine sichere Alternative zum etablierten Geldsystem sei. Unter den 16 bis 29-Jährigen waren es sogar 43 Prozent. Zudem beurteilt jeder Vierte langfristige Investments in digitale Wertanlagen als sinnvoll. Befragt wurden 1.004 Bürger der Bundesrepublik.

Die Umfrage zeigt, dass vor allem die jüngere Generation sich für das Thema Kryptowährungen begeistern kann. Sollte der sich Aufschwung von Bitcoin jedoch fortsetzen, ist es durchaus vorstellbar, dass auch Anleger konventioneller Vermögenswerte sich noch weiter für die digitalen Assets öffnen.

Leserumfrage bei BTC-ECHO

Auch bei BTC-ECHO läuft aktuell noch eine Umfrage bis zum 20. Dezember. Leser können dort ihre Meinung zu Kryptowährungen loswerden. Bei der Teilnahme winken garantierte Preise im Gesamtwert von 30.000 Euro. Die Gewinner werden am 21. Dezember benachrichtigt. Die Veröffentlichung der Ergebnisse der Umfrage sind für Januar 2021 vorgesehen. Teilnahmen sind hier möglich.

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