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Chainalysis Report 2020 692 Millionen US-Dollar an Kryptowerten gestohlen

Ein Bericht des Analyseunternehmens Chainanalysis deckt auf, wie hoch die Beute von Ransomware-Betrügern im Jahr 2020 gewesen ist.

Christian Stede
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Ein Cyberkrimineller tippt auf einer Tastatur.

Quelle: Shutterstock

In einem aktuellen Bericht hat das Analyse-Unternehmen Chainalysis festgestellt, dass Ransomware Hacker im Jahr 2020 insgesamt 692 Millionen US-Dollar in Kryptowährungen erbeutet haben. In seinem vergangenen Crypto Crime Report hatte das Unternehmen noch davon gesprochen, für diesen Zeitraum Zahlungen in Höhe von etwa 350 Millionen Dollar verfolgt zu haben. Doch, wie Chainanalysis damals schon vermutet hatte, ist diese Zahl jetzt auf fast das Doppelte korrigiert. Das liegt erstens daran, dass die Ransomware-Opfer meist zu wenige Angaben machen. Außerdem habe man eine Vielzahl der Ransomware-Adressen erst im Nachhinein identifizieren können.

Das legt die Vermutung nahe, dass auch der bis jetzt bekannte Betrag von 692 Millionen US-Dollar für das Jahr 2021 noch nach oben korrigiert werden muss. Doch der Report von Chainanalysis nennt nicht nur nackte Zahlen. Er untersucht vor allem, wie Ransomware Hacker ihre Gelder waschen und wie Strafverfolgungs- und Sicherheitsbehörden gegen Ransomware vorgehen.

Krypto-Hacker: Große Gefahr aus Russland

Der mit Abstand schädlichste Ransomware-Stamm ist laut Chainanalysis Conti. Diesem ist es gelungen, mindestens 180 Millionen US-Dollar von den Opfern zu erpressen. Es gibt die Vermutung, dass Conti in Russland ansässig ist und nach dem Ransomware-as-a-Service (RaaS)-Modell arbeitet. Das bedeutet, dass die Betreiber von Conti ihren Partnern erlauben, gegen eine Gebühr Angriffe mit ihrem Ransomware-Programm zu starten.

Conti war der einzige Stamm, der während des gesamten Jahres 2021 konstant aktiv blieb und dessen Anteil an den gesamten Ransomware-Umsätzen im Laufe des Jahres sogar noch zunahm. Insgesamt fällt Contis Durchhaltevermögen jedoch zunehmend aus dem Rahmen

, so der Bericht. Die meisten anderen Ransomware-Stämme kommen und gehen in Wellen und bleiben nur für kurze Zeit aktiv, bevor sie inaktiv werden. Ein Anfang des Jahres von Chainanalysis vorgelegter Bericht zeigte außerdem, dass kriminelle Aktivitäten in 2021 nur 0,15 Prozent des gesamten Krypto-Transaktionsvolumens ausmachten.

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