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Digital Finance Forum Das plant das Bundesfinanzministerium zu FTX und MiCA

Bereits zum zweiten Mal fand das Digital Finance Forum des BMF statt. Diesmal standen FTX und MiCA im Vordergrund.

Daniel Hoppmann
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Bundesfinanzministerium

Beitragsbild: Picture Alliance

| Es ist bereits das zweite Treffen zu Krypto-Themen im BMF.

Am 7. Dezember fand im Bundesfinanzministerium (BMF) die zweite Auflage des Digital Finance Forums statt. Bei dem exklusiven Treffen tauschten sich Vertreter aus verschiedenen Bereichen der Krypto- und traditionellen Finanzwelt mit der Behörde aus. Knapp vier Stunden dauerten die Gespräche diesmal. Damit wolle man den Blockchain-Standort Europa “weiter stärken, ausbauen und für die Zukunft fit machen”, fasst der Parlamentarische Staatssekretär des BMF, Florian Toncar, das übergeordnete Ziel der Veranstaltung gegenüber BTC-ECHO zusammen.

Aus aktuellem Anlass ging es in der Eröffnung diesmal um den Untergang von FTX. Nach dem Crash der Kryptobörse von Gründer Sam Bankman-Fried, fürchteten manche eine Verschärfung der Regulatorik. “Den Angstschweiß merkte man in der Runde allerdings nicht, im Gegenteil”, erzählt Peter Grosskopf gegenüber BTC-ECHO.

Der CTO und Mitgründer von Unstoppable Finance war bereits beim ersten Eröffnungstreffen im April dabei. Die Mitarbeiter vom BMF hätten beim FTX-Thema relativ entspannt gewirkt. Die Industrie machte gegenüber dem Ministerium deutlich, dass ein nächstes FTX nach wie vor möglich bleibe, solange Anleger Exchanges in Übersee nutzen. Eine Verschärfung der Krypto-Regulierung müsse man in Europa deshalb aber nicht fürchten, so Grosskopf.

MiCA: Nationale Aufsicht als Herausforderung

Das liege vorwiegend daran, dass Deutschland und Europa mit der MiCA-Regulierung auf soliden regulatorischen Beinen stehe. Man sei damit international “an der Spitze”, sagt Toncar. Die Verordnung soll dem europäischen Krypto-Sektor ein regulatorisches Rahmenwerk verleihen und unter behördliche Obhut stellen.

Entsprechend wichtig ist das Thema für die Industrie und wurde nach FTX am längsten debattiert. Der Interpretationsspielraum bei der nationalen Aufsicht sei hier vor allem als Herausforderung genannt worden, sagt der Unstoppable Finance CTO.

Wenn die Umsetzung auf der nationalen Ebene stattfindet, kann es natürlich zu zeitlichen Unterschieden kommen und das darf natürlich nicht zu Nachteilen für die hiesige Industrie werden.

Das BMF habe jedoch signalisiert, “unnötige Stolpersteine aus dem Weg zu räumen”, so Grosskopf weiter.

Das übergeordnete Ziel der Veranstaltung war jedoch die Erstellung einer Roadmap für Finanzinnovation. Mit einer Veröffentlichung könne man in der ersten Jahreshälfte 2023 rechnen, meint Grosskopf.

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