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Fed und BIZ FinTech Innovation Center startet in New York

New York City gilt nicht umsonst als Mekka der Finanzwelt. Denn ein neues Innovationszentrum der New Yorker Fed versammelt hochgradige Finanzkompetenz. Auf der Agenda stehen auch CBDCs und digitale Währungen.

Anton Livshits
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Federal Reserve Bank of New York

Beitragsbild: Shutterstock

Die Federal Reserve Bank of New York (also die New Yorker Zweigstelle der US-Notenbank, kurz: Fed) hat am 29. November ein neues Innovationszentrum eingeweiht. Im Mittelpunkt steht dabei eine strategische Partnerschaft mit dem Innovation Hub der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ). Gemeinsam mit der BIZ und weiteren Partner:innen will die Fed FinTech-Lösungen für Zentralbanken “validieren, entwerfen, bauen und einführen.”

Der zugehörigen Pressemitteilung der Fed zufolge steht das FinTech-orientiertes Innovation Center gänzlich im Zeichen der Experimentierfreudigkeit und der Kooperation. Agustín Carstens, General Manager bei der BIZ, versprach etwa, dass seine Institution eine “globale Perspektive” auf Finanztechnologien beisteuern werde. Die Beteiligung von weiteren Partner:innen aus Privatwirtschaft und Öffentlichkeit steht ebenfalls auf dem Programm. Auch der Präsident der New Yorker Fed zeigte sich deshalb begeistert von der anstehenden Zusammenarbeit:

Die Arbeit des Zentrums wird durch neue und andere Denkweisen und Experimente vorangetrieben werden, wobei das Fachwissen und die Verbindungen dieser strategischen Partnerschaft genutzt werden. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit unseren Mitstreitern, mit denen wir in unseren Schwerpunktbereichen und unserem gemeinsamen Anliegen Fortschritte erzielen werden.

John Williams, Präsident der New Yorker Fed

FinTech Hub mit CBDC-Fokus

Die Pressemitteilung benennt fünf Kernfelder, die im Fokus der experimentellen Zusammenarbeit stehen werden. Neben Technologien für die Marktregulierung, gehören dazu “Finanzmarktinfrastrukturen, die Zukunft des Geldes, Open Finance und das Klimarisiko.” Grundsätzlich gehe es darum, die für Zentralbanken relevanten FinTech-Trends zu erkennen und so zu einer Stärkung des globalen Finanzsystems beizutragen.

Die New Yorker Fed veranstaltete am 29. November auch ein virtuelles Einweihungsevent. Jerome H. Powell, der Leiter der gesamten Federal Reserve, betonte dabei ausdrücklich, dass digitale Währungen ebenfalls im Fokus des Innovation Center stehen würden. Dabei hob er insbesondere die Erforschung von digitalen Zentralbankwährungen (CBDC) hervor. Einen weiteren Arbeitsschwerpunkt bildet laut Powell zudem die Optimierung des grenzübergreifenden Zahlungsverkehrs.

Bei derselben Veranstaltung kam Per von Zelowitz ebenfalls zu Wort. Zelowitz übernimmt die Leitung des Innovationszentrums, zuvor war er beim Wirtschaftsprüfungsriesen PwC. Auch er unterstrich den anvisierten Fokus auf digitale Währungen. Ergänzte jedoch, dass neben CBDCs auch Stablecoins und andere Kryptowährungen durchaus potenzielle Interessensgegenstände abgeben.

Dass digitale Assets auf der Agenda des Innovation Center weit oben stehen, dürfte zudem auch New Yorks Bürgermeister Eric Adams freuen. Der bekennende Bitcoin-Fan will seine Stadt schließlich zu einem Krypto-Zentrum ausbauen. Da kommt der Launch eines hochkarätigen FinTech-Forschungslabors gewiss zur rechten Zeit.

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