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Sachwerte für Jedermann Finexity geht Partnerschaft mit Sparkasse ein

Das Hamburger Fintech Finexity geht eine strategische Partnerschaft mit der Sparkasse Bremen ein. Damit können Kunden künftig über die Plattform der Bank in tokenisierte Sachwerte investieren.

Daniel Hoppmann
 |  Lesezeit: 4 Minuten
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Sparkasse

Quelle: Shutterstock

Neuigkeiten aus Hamburg: Die Tokenisierungsplattform Finexity geht eine strategische Partnerschaft mit der Sparkasse Bremen ein. Das teilte das Fintech BTC-ECHO vorab mit. Konkret dreht sich die Kooperation um den Sparkassen-Marktplatz “Sachwert Invest”, auf dem Kunden der Bank tokenisierte Assets erwerben können. Die Infrastruktur kommt dabei von Finexity, erklären die Gründer Paul Huelsmann und Henning Wagner im Gespräch mit BTC-ECHO.

Als Kickoff-Projekt ist dabei zunächst ein Kindergarten mit drei integrierten Wohneinheiten geplant. Dieses wird zunächst über den Marktplatz der Sparkasse und später auch über die Vertriebsplattform von Finexity angeboten. Das ermögliche eine schnellere und kosteneffizientere Platzierung, so CEO Paul Huelsmann, da das Produkt zwei Kundenkreisen angeboten werde. In Zukunft sollen weitere derartige Co-Platzierungen erfolgen.

Finexity bietet tokenisierte Sachwerte für Jedermann

In Zeiten, in denen steigende Inflationsraten, die Pandemie und der Krieg in der Ukraine die globalen Finanzmärkte belasten, raten viele Finanzberater zum Kauf von Sachwerten wie Immobilien oder Kunst. Diese sind unter den aktuellen Marktbedingungen für die meisten Bürger aber kaum finanzierbar. Ein Problem, das das Hamburger Fintech Finexity mit seiner Investmentplattform lösen möchte.

Konkret geht es dabei um die Tokenisierung von Sachwerten. Mit der Kraft der Blockchain will das Hamburger Fintech seinen Kunden den Erwerb von Anteilen an Immobilien, Kunst, Diamanten oder auch Oldtimern ab einer Investitionssumme von 500 Euro ermöglichen. Laut eigenen Angaben kann die Plattform die gesamte Wertschöpfungskette von digitalen Assets darstellen – von der Strukturierung über die Tokenisierung, bis hin zum Primär- und Sekundärmarkt sowie der Verwahrung. Europaweit sei dies ein Alleinstellungsmerkmal, die Nachfrage dementsprechend hoch, erklärt Huelsmann:

Volumenseitig sind Immobilien sehr beliebt bei uns, weil ich hier einen Cashflow generiere, den ich ausschütten und über den Sekundärmarkt handeln kann. Als Zweites sehen wir eine hohe Nachfrage nach Kunstobjekten, weil es ein Markt ist, der über die letzten Jahre extrem gut performt hat.

Aber auch Diamanten stehen bei den Kunden von Finexity hoch im Kurs. Dies sei ein Sektor, in dem sich kaum ein Investor auskenne, der über die letzten Jahre jedoch sehr wertstabil performt habe. “Da schätzen die Kunden unsere Expertise”, so Huelsmann.

Fintech setzt auf Ethereum

Als technische Grundlage für die eigene Infrastruktur nutzt Finexity die Ethereum Blockchain. Das Ökosystem, insbesondere die Stabilität der Plattform, habe die Gründer überzeugt, erklärt CTO Henning Wagner. Darüber hinaus arbeite man aktuell an der Anbindung weitere Blockchains:

Aktuell sind wir aber auch dabei, andere Blockchains anzubinden, um unser Portfolio auch technisch zu verbreitern. Vor allem im Bereich Swapping. Da gibt es einige Chains, die für uns aktuell extrem interessant sind.

Derzeit liege der Fokus auf Stellar, auch aufgrund einer strategischen Partnerschaft. Weitere Details könne man derzeit nicht preisgeben, so Wagner.

“Erstes Quartal bisher ein Erfolg”

Das Geschäftsmodell scheint bei der Anlegerschaft gut anzukommen. Bereits im vergangenen Jahr konnte Finexity seine Produktpalette ausbauen. Mittlerweile umfasst das Angebot etwa 75 Produkte. Zudem versucht man weitere Marktplätze, wie den der Sparkasse, an die eigene Plattform anzubinden.

Auch als Unternehmen ist man gewachsen. 42 Mitarbeiter zählt das Hamburger Fintech – knapp die Hälfte arbeitet dabei im Finanzbereich. Im Gespräch mit BTC-ECHO zeigt sich Wagner zufrieden:

Wir bringen im Durchschnitt etwa 2,4 Produkte jede Woche raus. Das ist schon eine gute Taktung. Wir sind gerade dabei, jeden Monat einen neuen Partner an unsere SaaS-Plattform anzubinden oder einen neuen Marktplatz zu launchen, sodass wir zum Ende des Jahres auf etwa zehn Marktplätze kommen.

Darüber hinaus befindet man sich im Austausch mit weiteren Vertriebspartnern. Dazu gehören Banken, aber auch Maklerpools. Diese dürften die Entwicklungen der Partnerschaft mit der Sparkasse Bremen genau verfolgen. Gewissermaßen ist es also eine Blaupause für weitere Kooperationen, um den eigenen Kundenstamm auszuweiten.

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