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Krypto-Pläne der Volksrepublik China verschenkt E-Yuans in Millionenhöhe ans Volk

China versucht alles, um die Bevölkerung von der digitalen Zentralbankwährung zu überzeugen. Jetzt werden Geldpakete in Millionenhöhe verschenkt – bezahlt wird mit der Privatsphäre.

Marlen Kremer
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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E-Yuan

Beitragsbild: Shutterstock

China ist mit der Implementierung seiner digitalen Zentralbankwährung (CBDC), dem E-Yuan, weiter fortgeschritten als jedes andere Land der Welt. Aktuell unternimmt die chinesische Notenbank, die People’s Bank of China, weitere Maßnahmen, um der Bevölkerung die digitale Währung näherzubringen.

Einem Bericht der chinesischen Tageszeitung Global Times zufolge sollen Bürger:innen eines ausgewählten Distrikts der Megastadt Shenzhen am heutigen 29. April insgesamt 15 Millionen Yuan in digitaler Form (rund 2,2 Millionen Euro) umsonst geschenkt bekommen.

Die Times beschreibt das Giveaway als den “jüngsten Schritt zur Ankurbelung des Konsums inmitten der neuen Welle von Omicron-Ausbrüchen und zur Förderung der Verwendung der digitalen Währung”. So sollen Pakete mit jeweils 130.000 E-Yuan (mehr als 18.000 Euro) in einem Gewinnspiel über das soziale Netzwerk WeChat verlost werden.

Dass China vom Altruismus geprägt nun Hilfsgelder an die Bürger:innen aufgrund der Pandemie ohne Hintergedanken zahlt, ist derweil fraglich. Vielmehr scheint die Motivation, den E-Yuan weiterhin zu bewerben, mehr ins Gewicht gefallen zu sein. Der wiederum, das betonen Kritiker:innen immer wieder, wird der chinesischen Regierung ein wichtiges Werkzeug im Auf- und Ausbau seines Überwachungsstaates sein und den Staat dabei unterstützen, jeden noch so kleinen Handel dank Blockchain-Technologie nachverfolgen zu können.

China: Krypto-Pläne nicht auf CBDC beschränkt

Erst das Mining-Verbot, dann der Bann von Bitcoin-Transaktionen. Das Reich der Mitte hat die chinesische Krypro-Industrie lahmgelegt – zugunsten des vom Staat selbst kontrollierten digitalen Zentralbankgeldes, welches unter anderem während der Olympischen Winterspiele in Peking testweise zum Einsatz kam.

Doch die Krypto-Pläne Chinas gehen weiter: Neben der digitalen Zentralbankwährung plant das Land ebenfalls eine eigene Industrie für NFTs aufzubauen, die jedoch ohne Kryptowährungen auskommen soll.

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