Drunter und drüber Dogecoin (DOGE) schaltet wieder in den Bullenmodus
David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Achterbahn

Quelle: Shutterstock

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Nach einigen Tagen Durststrecke dreht Dogecoin (DOGE) wieder bullish. Doch ein Investment in den Coin bleibt ein Spiel mit dem Feuer.

“Wir haben noch nicht fertig!” So etwa dürfte der Schlachtruf der Dogecoin-Army dieser Tage lauten. Denn nachdem DOGE Anfang der Woche über 40 Prozent talwärts stürzte, geht es nun wieder bergauf. Am heutigen Freitag, dem 25. Juni, steht der Memecoin abermals im Plus und notiert bis Redaktionsschluss bei 0,26 US-Dollar. Damit macht der Coin mit dem grenzdebilen Shiba Inu Hund im Logo satte 12 Prozent innerhalb der letzten 24 Stunden gut. In der Top-10 der größten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung ist Dogecoin damit der absolute Top-Performer.


Über die Gründe lässt sich an dieser Stelle nur spekulieren. An den fundamentalen Werten des Hundecoins zumindest, kann es nicht liegen. Schließlich wird DOGE weder als Wertspeicher noch als Zahlungsmittel genutzt. Zudem liegen etwa 28 Prozent des gesamten Supply auf einer einzigen Adresse. Um wen es sich bei diesem Riesen-Wal handelt, ist allerdings nicht bekannt.

Auch der Supply ist bei Bitcoin nicht etwa auf eine bestimmte Anzahl limitiert, sondern wird unbegrenzt erweitert. Zwar resultiert auch DOGE aus einer Bitcoin Fork. Das fundamentale Wertversprechen des begrenzten Angebots fanden die Macher aber wenig überzeugend und machten aus Dogecoin einen Inflations-Coin.

Die DOGE-Richlist. Quelle: Bitinfocharts.

DOGE: Manche werden reich

Doch die DOGE-Army feiert sich wie keine zweite. Dass DOGE allen voran als Vehikel fürs Geldmachen gesehen wird, zeigt auch ein Blick auf Reddit. Während in anderen Subs Themen wie Skalierungsfragen oder die makroökonomische Gemengelage diskutiert wird, geht es bei r/dogecoin allen voran ums Geldverdienen.


Für den einzelnen ist das natürlich schön. Dass Problem ist nur, dass sich DOGE als Langzeitinvestment kaum eignet. Die Codebasis des Coins wird kaum gepflegt – selbst “Dogefather” Elon Musk findet keine Entwickler. Zudem ist der Kurs selbst für Krypto-Verhältnisse extrem volatil.

Wer also nicht früh genug abspringt und seine Gewinne realisiert, läuft Gefahr, zu havarieren. Auch von seinem Allzeithoch bei 0,75 US-Dollar ist der Top-5-Coin meilenweit entfernt.

Daran konnte bisher auch Elon Musk nichts ändern. Seinen zweifelhaften Ruf als Dogecoin-Maximalist untermauerte der Entrepreneur indes abermals, wie könnte es anders sein, auf Twitter. Unter einem Tweet von Jack Dorsey suggerierte Musk, dass es sich beim “B-Wort” nicht um Bitcoin, sondern vielmehr um Dorseys Interesse an Bisexualität handeln könnte. Ein mindestens geschmackloser Wortwitz.

Immerhin: Am Ende konnten sich die beiden Milliardäre doch noch einigen und vereinbarten ein Gespräch. Hoffentlich zum richtigen Thema.


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