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NFT für Jedermann Dieses österreichische NFT-Auktionshaus will hoch hinaus

Das österreichische Start-up artéQ startet demnächst eine eigene NFT-Handelsplattform. Damit will es digitale und analoge Kunst verschmelzen lassen.

Daniel Hoppmann
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Eine Hand zeichnet etwas auf ein Tablet. daneben steht ein MacBook.

Quelle: Shutterstock

Der NFT Hype greift immer weiter um sich. Egal ob in der Musik, in der Kunst oder auch als historisches Erinnerungsstück, die einzigartigen Token sind dank ihrer vielseitigen Einsetzbarkeit so beliebt wie noch nie zuvor. Während die großen, traditionsreichen Auktionshäuser dieser Welt bereits NFT-Kunst für Millionenbeträge versteigerten, entdecken auch in Deutschland immer mehr Künstler den Bereich für sich. So veröffentlichte die Kultband Scooter vor Kurzem ihr zwanzigstes Studioalbum mit Bonusinhalten und Fanartikeln als NFT.

Und auch weiter südlich regt sich der NFT-Geist. In Österreich startet das Start-up artéQ im Mai eine eigene Handelsplattform, um NFT-Kunst zu verkaufen. Dabei hat sich das österreichische Jungunternehmen zum Ziel gesetzt, “einen demokratischen und sicheren Raum zur Monetarisierung kreativer Arbeit zu schaffen”, um Hindernisse, denen Künstler, aber auch Investoren, Sammler und Kunstliebhaber ausgesetzt sind, zu beseitigen. Darüber hinaus soll über einen eigenen NFT Fund Anlegern die Möglichkeit geboten werden, in die Erstellung der NFTs zu investieren, um sich so Anteile an digitalen Kunstwerken zu sichern.

artéQ: “NFT- und analoge Kunst werden verschmelzen”

Vom näher rückenden Plattform-Launch zeigt sich Gründer Farbod Sadeghian begeistert:

Meine Vision ist es, mit artèQ die erste Community Brand für analoge Kunst im digitalen Raum zu schaffen. Wir ebnen anderen traditionellen Kunstakteuren wie Galerien, Museen und Auktionshäusern den Weg, ihre Sammlungen ebenfalls über NFT zu lancieren. Die Frage ist nicht, ob NFT-Kunst mit der analogen Kunstwelt verschmelzen wird, sondern wann! Unsere Antwort ist: jetzt! Wir sind bereit, als Pioniere voranzuschreiten.

Farbod Sadeghian, Gründer von artéQ

Dabei wolle die Plattform weg von Mittelsmännern, wie Kuratoren oder Galeristen, hin zu einem System, bei dem der Zuspruch des Marktes entscheidet, wer Erfolg hat.

Binance plant eigene Plattform

Die enorme Aufmerksamkeit, die NFT zuteilwird, ermutigt nun auch immer größere Player, in den Markt vorzustoßen. Einer davon ist Binance. Wie auch BTC-ECHO berichtet, will die weltgrößte Krypto-Handelsplattform im Juni dieses Jahres eine eigene NFT-Plattform einführen. Demnach werde Binance zehn Prozent der über die Plattform erzielten Gewinne aus NFT-Verkäufen im “Premium”-Bereich einbehalten und wolle den Nutzern gleichzeitig im “Standard”-Bereich “niedrige Gebühren und größere Liquidität” bieten. So müssten die Nutzer lediglich ein Prozent der erzielten Erlöse an Binance abgeben.

Dass sich immer mehr Künstler, Unternehmen und bekannte Persönlichkeiten mit NFT auseinandersetzen, zeigt, welch rapide Entwicklung die einzigartigen Token hinter sich haben. Vor nicht allzu langer Zeit galten NFT noch als Spielerei. Nun ist daraus ein Milliardengeschäft geworden, mit wachsendem Potenzial. Vor allem in Zeiten der Pandemie wirken Non-fungible-Token wie ein Heilsbringer für die angeschlagene Kunst- und Kulturbranche.

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