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Das sind die 5 wichtigsten Krypto-News der Woche

Anthropics neue KI sorgt für Angst im Krypto-Sektor, Morgan Stanley launcht den nächsten Bitcoin ETF und gegen Bittensor werden schwere Vorwürfe laut – die Top-News der Woche.

Moritz Draht
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Eine Kaffeetasse auf einer Zeitung

Beitragsbild: Shutterstock

| Die wichtigsten Meldungen rund um Krypto im Wochenrückblick

Eine weitere aufregende Woche im Krypto-Space neigt sich dem Ende zu. Die wichtigsten Ereignisse rund um Bitcoin, Ethereum und Co. kompakt im Überblick.

Angst vor Anthropics neuer KI

Anthropic hat mit “Claude Mythos Preview” ein KI-Modell vorgestellt, das eine neue Ära in der Cybersicherheit einläuten könnte. Nach Angaben des Unternehmens findet die KI nicht nur bislang unentdeckte Zero-Day-Schwachstellen, sondern kann diese in vielen Fällen direkt in funktionierende Exploits übersetzen. Aus Sicht der Krypto-Branche ist das mehr als nur eine Anekdote aus dem angrenzenden KI-Sektor. Sollte sich die Leistungsfähigkeit des Modells in der Praxis bestätigen, würde sich das Kräfteverhältnis von Angreifern und Verteidigern speziell im besonders anfälligen DeFi-Sektor spürbar verschieben.

Warum “Mythos” den Vorteil von Hackern massiv vergrößern könnte und weshalb Krypto besonders anfällig ist, erfahrt ihr hier: Anthropics neue KI schockt die Tech-Branche: Das sind die Folgen für Krypto

Identität von Satoshi Nakamoto bald geklärt?

Ein Bericht der New York Times bringt Adam Back erneut als möglichen Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto ins Spiel. Als Hinweise nennt die Zeitung unter anderem Backs Rolle in der Cypherpunk-Szene, seine Arbeit an Hashcash sowie sprachliche Parallelen zu Satoshis Schriften. Für Investor Nic Carter greift diese These zwar zu kurz. Gleichzeitig macht er deutlich, dass er die Aufklärung der Satoshi-Identität inzwischen für näher hält denn je. Seiner Einschätzung nach könnte das Rätsel sogar noch in diesem Jahr gelöst werden.

Warum die Identität von Satoshi Nakamoto bald gelüftet werden könnte, erfahrt ihr hier: Satoshi Nakamoto tot? Experte rechnet mit Klärung der Identität in diesem Jahr

Wall-Street-Riese launcht Bitcoin ETF

Morgan Stanley Investment Management (MSIM) hat den offiziellen Start des Morgan Stanley Bitcoin Trust (MSBT) an der NYSE Arca bekannt gegeben. Damit ist das Institut die erste US-bankengebundene Vermögensverwaltung, die einen eigenen Bitcoin ETF auf den Markt bringt. Das Produkt bildet die Performance von Bitcoin ab und nutzt dafür den CoinDesk Bitcoin Benchmark als Preisreferenz.

Mit einer jährlichen Sponsor-Gebühr von 0,14 Prozent positioniert sich der MSBT als derzeit günstigstes Bitcoin-Produkt seiner Art am Markt. Morgan Stanley reagiert damit auf die wachsende Nachfrage institutioneller Kunden nach regulierten digitalen Anlagelösungen. Mehr dazu hier: Wall-Street-Riese Morgan Stanley bringt Bitcoin ETF an die Börse

Iran öffnet Straße von Hormus gegen Bitcoin-Bezahlung

Die Straße von Hormus ist nach dem Waffenstillstand wieder offen. Doch der Iran lässt sich die Durchfahrt bezahlen – wohl in Bitcoin. Berichten zufolge verpflichtet der Iran Reedereien ab sofort dazu, Gebühren für die Durchfahrt der Straße von Hormus in Bitcoin zu entrichten. Betroffen sind insbesondere Öl-Tanker, die das strategisch wichtige Nadelöhr passieren, durch das rund 20 Prozent des weltweiten Öl- und Flüssigerdgasbedarfs fließen.

Nach Bekanntwerden dieser Nachricht brach der Bitcoin-Kurs über die Marke von 72.000 US-Dollar aus. Analysten bewerten das Vorgehen als den bisher größten realen Anwendungsfall für Kryptowährungen im globalen Handel. Mehr dazu hier: Iran fordert angeblich Bitcoin für Zollabgaben in Straße von Hormus

Wirbel bei Bittensor – TAO-Kurs fällt deutlich

Bittensor erlebt einen herben Rückschlag. Ausgerechnet Covenant AI, bislang einer der größten Builder im TAO-Ökosystem, kehrt dem Netzwerk den Rücken. Covenant-Gründer Sam Dare spart in seinem öffentlichen Statement nicht mit Kritik. Er spricht von einem “Dezentralisierungstheater” und davon, dass das zentrale Versprechen von Bittensor “eine Lüge” sei. Der Kurs von TAO rauschte daraufhin ab.

Warum der Vorfall Bittensor in Erklärungsnot bringt, lest ihr hier: Schwere Vorwürfe gegen Bittensor – TAO-Kurs fällt deutlich

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