Krypto-Diversifikation Das Portfolio auf Autopilot: coindex startet Krypto-Sparpläne
David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Coindex

Quelle: coindex

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Über coindex können Investor:innen künftig vom Dollar-Cost-Average-Effekt profitieren und ihr Krypto-Portfolio in den Autopiloten schalten. Nun geht der Dienst live.

In Kryptowährungen investieren: Ja schon, aber wie? Die Frage nach dem Wann, dem Wie und dem Wie viel hemmt die Anleger:innen. Indexfonds, also Finanzprodukte, die den Wert eines Assets indirekt nachbilden, sollen diesen Investionshemmnissen an den Kragen. Denn anstatt umständlich in eine handverlesene Auswahl an Anlageprodukten, können Anleger:innen gleich in einen ganzen Korb an Assets investieren – und streuen so ihr Portfolio. Der Investment-Leitspruch lautet nicht ohne Grund: “Lege nicht alle Eier ins gleiche Körbchen.” Kombiniert man das Prinzip der Risikodiversifizierung noch mit einer mit breit gestreuten Einstiegskursen hat man das, was man gemeinhin einen Sparplan (oder Dollar-Cost-Average-Effekt) nennt. Für ETFs etwa gibt es dafür bereits mannigfaltige Anbieter:innen.


Nun hält das Prinzip Sparplan auch in Bitcoin-Land Einzug. Immer mehr Exchanges bieten etwa automatisierte Bitcoin-Käufe in regelmäßigen Abständen (jede Woche, jeden Monat, jeden Tag) an. Ein Neuankömmling in dieser Hinsicht ist coindex. Das Bielefelder Start-up will das bewährte ETF-Prinzip so ummünzen, dass auch Krypto-Jünger:innen davon profitieren. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, die BTC-ECHO vorliegt, können Nutzer:innen ab sofort Krypto-Sparpläne auf dem jungen Bitcoin-Broker erstellen. Neben individuellen Portfolios, die etwa nur Bitcoin umfassen, bietet coindex auch indexbasierte Sparpläne an. So können Anleger:innen etwa in ein gewichtetes Portfolio aus Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), XRP, Chainlink (LINK), Stellar Lumen (XLM), EOS, Litecoin (LTC) und Bitcoin Cash (BCH) investieren. Gewichtet werden die jeweiligen Einzelwerte nach Angabe des Unternehmens nach verschiedenen datengetriebenen Indikatoren wie Marktkapitalisierung, Handelsvolumen, Liquidität, Stabilität und Performance.

“Die Nachfrage nach Kryptoinvestments steigt rasant. Gleichzeitig ist der Kryptomarkt in den letzten Jahren deutlich professioneller, reifer und größer geworden. Wir freuen uns, mit coindex einen neuen Zugang anzubieten und damit unseren Beitrag zur weiteren Adoption von Kryptowerten zu leisten.”, sagt Kai H. Kuljurgis, einer der Gründer und CEO von coindex.


Bankhaus von der Heydt verwaltet Coins

Dazu ist der Dienst auch voll reguliert. Denn alle Bankgeschäfte laufen über die Hamburger Sutor Bank – und entsprechen damit deutschem Aufsichtsrecht.

Mit dabei ist auch das Bankhaus von der Heydt. Die Münchner Traditionsbank verwaltet treuhänderisch die Kryptowährungen der coindex-Kundschaft – so sie denn nicht von dem Angebot Gebrauch macht, sie von der Exchange auf die eigene Cold Wallet abzuziehen.

Zwar läuft das Sparplan-Geschäft gerade erst an, doch das Unternehmen hat bereits die nächsten Expansionspläne in petto. So will das Bielefelder Start-up neben Krypto-“ETFs” auch ins Token-Geschäft einsteigen und etwa Immobilien in Tokenform zum Handel freigeben sowie Staking- und Lending-Services integrieren.



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