Kunst CryptoPunks – Einzigartige Pixel auf der Blockchain
Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Quelle: Shutterstock

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CryptoPunks, der Kunstmarkt und die Blockchain-Technologie: die Chancen der Blockchain-Technologie.

CryptoPunks – das sind 10.000 kleine Kunstwerke, die zeigen, wie man den Kunstmarkt verbessern kann. Unter der Schirmherrschaft von Larva Labs, zwei kreativen Technik-Freaks, die bereits mit „jeder Art von Software“ gearbeitet haben wollen, verbinden sie PixelArt mit der Ethereum Blockchain. Ihr Portfolio kann sich indes sehen lassen: 8-Bit-Rollenspiele, die weltweit größte Open-Source-Bibliothek für Rechtsdokumente sowie mehrere Apps sind nur eine Auswahl der Projekte, mit der sich die Macher hinter CryptoPunks schmücken dürfen.


CryptoPunks: Einzigartige Pixel, verewigt in der Blockchain

Eine der größten Vorteile der Blockchain-Technologie ist ihre Unveränderbarkeit. Sind Informationen einmal auf der Blockchain festgeschrieben, lassen sie sich nur schwer bis gar nicht verändern. Eine Eigenschaft der Technologie also, die sie gerade für den Anwendungsbereich „Herkunftsnachweise“ besonders geeignet macht. Erst kürzlich begann etwa der Budwiser-Konzern, die Technologie für die Arbeit von Bauern in afrikanischen Staaten einzusetzen.

Der Einsatz der Blockchain-Technologie in der Kunst liegt daher beinahe auf der Hand; schließlich bewegt sich der Kunstmarkt in einer Branche, die immer wieder mit Fälschungen zu tun hat. Das CryptoPunks-Projekt zeigt auf, wie man beides verbinden kann.

Angefangen hat alles, so berichtet es das breakermag, im Jahr 2016. John Watkinson, einer der Köpfe hinter Larva Labs, experimentierte mit einem Programm für PixelArt-Charaktere, das ihm sodann 10.000 CryptoPunks ausspuckte – verpixelte Konterfeis mit zufällig gemischten Attributen wie Sonnenbrillen, Hautfarbe oder Frisuren.


Dann folgte die Verbindung mit der Blockchain. Jeder CryptoPunk bekam eine eigene Hash, verbunden mit einem Smart Contract. Diese wiederum enthielten einige Funktionen, sodass man den Kauf der Kunstwerke ebenfalls über die Blockchain abwickeln konnte, so das breakermag weiter. Der Verkauf lief erst schleppend, zu Beginn des Projektes wurden nur eine wenige CryptoPunks verkauft. Doch der Krypto-Boom 2017 erreichte schließlich auch das Projekt, bisweilen gingen die Punks für bis zu 10 Ether über die digitale Ladentheke.

Inspiriert von den CryptoPunks brachte Mack Flavelle weitere sogenannte „Collectibles“ auf die Ethereum-Blockchain: jenes in Krypto-Kreisen als „CryptoKitties“ bekanntes Projekt, neuer Token-Standard inklusive.

Der letzte CryptoPunk ging am 22. Januar für den Gegenpreis von 118,26 US-Dollar raus.

Wer mehr über das Projekt erfahren möchte, dem sei die offizielle Homepage ans Herz gelegt.


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