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Krypto-News der Woche: Warum der Clarity Act die nächste Krypto-Rallye einleiten könnte

Clarity Act, Ethereum-Upgrade, Hyperliquid-ETF und Saylor-Kehrtwende: Die wichtigsten Entwicklungen aus dem Krypto-Markt im Überblick.

Dominic Döllel
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Das Bild eigt das US‑Capitol, in dem über den Clarity ACt abgestimmt wird.

Beitragsbild: picture alliance

| Kommt es jetzt zur Krypto-Rallye

Eine weitere spannende Woche im Krypto-Sektor neigt sich dem Ende zu. Die wichtigsten Ereignisse rund um Bitcoin, Ethereum und Co. kompakt im Überblick.

Ethereum-Upgrade “Glamsterdam” soll Skalierung verbessern

Die Ethereum Foundation treibt das Upgrade “Glamsterdam” voran. Das Gaslimit soll von aktuell rund 60 Millionen auf 200 Millionen steigen. Als möglicher Zeitraum für die Umsetzung gilt inzwischen das dritte Quartal 2026.

Die Foundation plant außerdem Änderungen bei der Datenverarbeitung und Datenspeicherung der Blockchain. Bestimmte Vorgänge sollen künftig teurer werden, damit die Datenmenge langsamer wächst. Auch personell gibt es Veränderungen in den Führungsrollen der Organisation.

Warum der ETH-Kurs weiterhin in einer Seitwärtsspanne gefangen ist, lest ihr hier: Ethereum-Kursprognose: Die Hängepartie geht weiter!

Hyperliquid ETF startet mit “sehr solidem” Handelsvolumen

Der erste Hyperliquid ETF in den USA sammelte zum Börsenstart 1,2 Millionen US-Dollar ein. Das Produkt von 21Shares erreichte am ersten Handelstag ein Volumen von 1,8 Millionen US-Dollar. Der ETF bildet die Kursentwicklung des Tokens HYPE ab.

Bloomberg-Analyst James Seyffart bezeichnete den Handelsstart als “sehr solide”. Andere Krypto ETFs kamen zuletzt allerdings auf deutlich höhere Volumina. Die Bitcoin ETFs haben im letzten Monat beispielsweise rund 2,8 Milliarden US-Dollar an Zuflüssen verzeichnet, wie Daten von BTC-ECHO belegen.

Das Bild zeigt die Bitcoin ETF Flows der letzten 30 Tage.
In den letzten 30 Tagen kam es bei den Bitcoin ETFs zu massiven Zuflüssen I Quelle: BTC-ECHO

Michael Saylor stellt bisherige Bitcoin-Strategie infrage

Michael Saylor stellte erstmals Bitcoin-Verkäufe bei Strategy in Aussicht. Der Gründer erklärte im Earnings Call zum ersten Quartal 2026, dass BTC-Verkäufe zur Sicherung von Dividendenzahlungen möglich seien. Damit weicht er von seinem langjährigen Grundsatz ab, Bitcoin niemals zu verkaufen.

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700.000 Bitcoin in einer Hand – Die Story von Michael Saylor

Strategy begründet den Kurswechsel mit finanzieller Flexibilität. Verkäufe sollen nur erfolgen, wenn sie langfristig Vorteile für die Aktionäre bringen. Eine größere Reaktion am Markt blieb bislang aus.

Clarity Act nimmt wichtige Hürde im US-Senat

Der Clarity Act hat den Bankenausschuss des US-Senats mit 15 zu 9 Stimmen passiert. Für das Gesetz stehen nun weitere Abstimmungen im Senat und Repräsentantenhaus an.

Der Entwurf soll die Zuständigkeiten im Krypto-Markt klarer regeln. Bitcoin und andere digitale Commodities würden künftig der CFTC unterstehen. Zusätzlich enthält das Gesetz neue Vorgaben für Entwickler, Wallet-Anbieter und Stablecoins.

Laut der Prognoseplattform Polymarkets liegt die Wahrscheinlichkeit dafür, dass der Clarity Act noch in diesem Jahr verabschiedet wird, bei 69 Prozent. Vor der Abstimmung lag der Wert bei 62 Prozent.

Ledger verschiebt geplanten Börsengang in den USA

Der Hardware-Wallet-Hersteller Ledger verschiebt seinen geplanten Börsengang in den USA. Das Unternehmen verweist auf schwierige Marktbedingungen und anhaltende Unsicherheit. Ledger wird derzeit mit mehr als vier Milliarden US-Dollar bewertet.

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Mehrere Investmentbanken begleiten die Börsenpläne bereits, darunter Goldman Sachs, Jefferies und Barclays. Eine offizielle Anmeldung bei der SEC liegt bislang jedoch nicht vor.

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