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Endspurt für "Vasil" Cardano hat die höchste Entwicklerbeteiligung im Krypto-Space

An keiner Blockchain wird aktuell so lebhaft getüftelt wie an Cardano, das kommende Woche mit der Hard Fork “Vasil” ein bedeutendes Upgrade bekommt.

Moritz Draht
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Cardano-Münze

Beitragsbild: Shutterstock

| Cardano hängt in Sachen Entwicklertätigkeiten Konkurrent Ethereum ab.

In den letzten 30 Tagen hatte Cardano die mit Abstand höchste Entwicklerbeteiligung im gesamten Krypto-Space. Laut Santiment verbucht die Smart-Contract-Plattform in dem Zeitraum über 400.000 Interaktionen auf dem Entwickler-Portal Github. In die Wertung fallen unter anderem Code-Veröffentlichungen, Kommentare und Wiki-Einträge – einfache Github-Einträge genügen nicht. Den zweiten Platz nimmt Polkadot mit 286.000 ein, Dauerkonkurrent Ethereum fällt mit 279.000 auf Platz sechs zurück. Ein Grund für die rege Beteiligung: die für kommende Woche geplante Hard Fork “Vasil”.

In der Ruhe liegt die Kraft

Seitdem das Netzwerk 2017 in Betrieb ging, hat sich um Cardano eine der lebhaftesten Entwickler-Communities im Krypto-Sektor gebildet. Eine, die sich vergleichsweise Zeit lässt. “Uns ist öfter vorgeworfen worden, dass wir irgendwie langsam sind”, meint Cardano-Entwickler Lars Brünjes gegenüber BTC-ECHO. Nicht aus Faulheit, sondern weil “wir es immer irgendwie richtig machen wollen, sozusagen nichts überstürzen”.

Ungenauigkeiten in der Entwicklung lassen sich im Nachhinein nur schwer zurückdrehen und können schlimmstenfalls gefährliche Sicherheitslücken schaffen. Gerade Blockchains aber sollten laut Brünjes mit Bedacht entwickelt werden, “weil es schließlich um sehr viel Geld geht”.

Es ist eine Sache, wenn auf einer Webseite die Farben nicht passen, aber ist eine andere, wenn man Millionen Dollar in einer Blockchain verliert.

Cardano-Entwickler Lars Brünjes

“Höhere Qualitätsmaßstäbe” seien Teil des Entwickler-Ethos bei Cardano. Vor der Umsetzung “in tatsächliche Software” werde alles “erstmal rigoros wissenschaftlich veröffentlicht”. Dieses Prozedere sei “sicher manchmal langsamer”, schaffe “dadurch aber auch mehr Vertrauen in die Lösungen”, so der promovierte Mathematiker.

Cardano nimmt Kurs auf Vasil

Eine der Lösungen: die für kommende Woche angesetzte Hard Fork “Vasil”. Das Upgrade ist ein wichtiger Schlüssel für die Leistungsfähigkeit der Blockchain. Durch Vasil stemmt Cardano eine höhere Anzahl an Transaktionen, Smart Contracts brauchen weniger Speicher. Dadurch können mehr dezentrale Anwendungen auf dem Netzwerk laufen. Für die Massenadoption spielt das eine wichtige Rolle.

Gleichzeitig senken sich die Transaktionsgebühren. Sowohl für Nutzer:innen als auch Entwickler:innen, die Brünjes zufolge “noch mächtigere Smart Contracts” schreiben können, zahlt sich das Upgrade also aus.

In den nächsten Entwicklungsschritten kommen weitere Skalierungslösungen wie “Hydra” hinzu, das sich bereits in der Testphase befindet. Durch die Anbindung von Sidechains soll auch die Interoperabilität, also der Datentransfer mit anderen Blockchain-Netzwerken verfeinert werden.

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