Mainstream Adaption BMW testet Prämienplattform: Blockchain-Technologie vor dem Durchbruch in Korea?
Leon Waidmann

von Leon Waidmann

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Ein BMW I8 Roadster in Seoul, Südkorea. Er ist ein Hybrid- und Elektroauto.

Quelle: Shutterstock

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Der deutsche Autohersteller BMW kündigt an, eine auf der Blockchain-basierte Prämienplattform einzuführen. Bevor das sogenannte BMW Vantage Programm weltweit an den Start geht, durchläuft es einen Testlauf in Südkorea.

BMW Vantage ist ein Mitgliedschaftsprogramm, das Nutzer mit Prämien in Form von Token belohnt. Mittels dieser Token erhalten Kunden die Möglichkeit, Zahlungen zu tätigen. Zudem ist es möglich, die Belohnungen gegen Rabatte oder Dienstleistungen einzutauschen.


Das südkoreanische Nachrichtenportal Korean Herald berichtet, dass die Nutzer des Belohnungssystems Rabatte auf Fahrzeugwartungen und andere Dienstleistungen erhalten.

Nutzer von BMW Vantage können Rabatte auf Dienstleistungen von BMW und BMW-Partnerunternehmen erhalten. Kunden mit hochrangigen Mitgliedschaften erhalten auch Einladungen zu Unternehmensveranstaltungen.

BMW Korea ist somit die erste Niederlassung des deutschen Autoherstellers, die das neue System erprobt. Bis Ende 2020 soll BMW Vantage vollständig im Südkorea verfügbar sein. Anschließend plant das Unternehmen eine weltweite Einführung für das Jahr 2021.

Belohnungen für Erstkäufer und Gamer

Die Erstkäufer von neuen BMW-Modellen erhalten bis zu 500.000 Punkte. Kunden die zum Beispiel den neuen BMW 5er oder den neuen BMW 6er kaufen erhalten bis zu 900.000 Punkte. Darüber hinaus teilte BMW mit, dass Anwender auch Mitgliedschaftspunkte durch Spiele erhalten können.

BMW hat in den letzten Jahren aber nicht nur für Kunden Blockchain-Lösungen entwickelt. Auch im Bereich des B2B hat der Hersteller einiges geleistet. Als Mitbegründer der Mobility Open Blockchain Initiative (MOBI) hat BMW mit Blockchain-Entwicklern und Technologiefirmen wie IOTA, IBM und Hyperledger zusammengearbeitet.

Was macht die Konkurrenz?

Auch Daimler kooperiert in Sachen Blockchain mit diversen Unternehmen. Erst vor kurzem verkündete das Unternehmen eine Kooperation mit dem Blockchain-Unternehmen Ontology. Ontology spezialisiert sich auf digitale Identitäten und Daten. Ein gemeinsame Projekt soll vor allem, das verwalten eigener Daten einfacher gestalten.


Kunden sollen dadurch die Möglichkeit erhalten, Licht- und Audioeinstellungen, durch Blockchain-Technologie, in neue Autos zu übertragen.

Zudem arbeitet Daimler gemeinsam mit dem Unternehmen Riddle&Code an einer Car Wallet, an der Verschmelzung von Mensch und Maschine.

Viele Autohersteller befassen sich momentan mit der Steigerung der Effizienz von Lieferketten und Hintergrundprozessen. Einige arbeiten auch gemeinsam an Blockchain-Lösungen wie zum Beispiel Ford, BMW, General Motors, Honda, Renault und Ford.

Aber auch Porsche, Toyota und andere Autohersteller arbeiten akribisch an einer Reihe von weiteren Blockchain-Anwendungen.

Aber auch die Autohersteller in Asien schlafen nicht. Das Nachrichtenportal Chosun berichtete etwa, dass der Geschäftsführer von Hyundai, drei Patente auf verschiedene Krypto-Wallets für die Verwahrung und den Transfer von Kryptowährungen angemeldet hat.


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