Gaming Revolution Blockchain Games: Warum Play-to-Earn die Zukunft der Gaming-Industrie ist
Leon Waidmann

von Leon Waidmann

Am · Lesezeit: 4 Minuten

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Die Gaming-Industrie steht vor einem gewaltigen Umbruch und Schuld daran ist die Blockchain-Technologie – Play-to-Earn, die Zukunft des Gamings?

Blockchain Gaming hat sehr lange ein Nischendasein gefristet, doch spätestens mit dem Spiel Axie Infinity (AXS) hat sich das geändert. In den Philippinen verdienen bereits täglich Tausende ihren Lebensunterhalt mit dem Blockchain Game. Die Einnahmen vieler Philippiner sind mittlerweile sogar so groß, dass die philippinische Regierung ernsthafte Probleme damit hat, seine eigene Bevölkerung zu besteuern.

Aber nicht nur Axie Infinity boomt, auch die Investitionen in Blockchain Gaming befinden sich auf Rekordniveau. Aus einem kürzlich veröffentlichten Bericht von Dove Metrics geht hervor, dass im dritten Quartal 2021 ein Großteil der Investitionen in den Blockchain-Gaming-Sektor geflossen sind.

Blockchain Gaming
Quelle: dovemetrics.com

Laut der Analyse haben Projekte, die im Blockchain-Gaming-Bereich angesiedelt waren, rund 72 Prozent (rund 1,1 Milliarden US-Dollar) aller in den Non-fungible Token (NFT)-Sektor investierten Gelder einsammeln können. Die überwiegende Mehrheit der Risikokapitalgeber scheint damit überzeugt davon zu sein, dass Blockchain Gaming eine große Zukunft bevorsteht. Aber was macht die traditionelle Gaming-Industrie falsch und welches Potenzial hat Blockchain-basiertes Gaming?

Das Problem der traditionellen Gaming-Industrie

Auch die traditionelle Gaming-Industrie boomt enorm und allein im Jahr 2020 haben Spieler über 54 Milliarden US-Dollar für In-Game Assets ausgegeben.

Gamer geben eine Menge Geld aus, wenn es darum geht Skins, Accessoires, Spielgegenstände oder andere Dinge in Spielen zu kaufen.

In den kommenden Jahren kann man davon ausgehen, dass dieser Trend anhält. In einer zunehmend digitaler werdenden Welt ist es offensichtlich, dass immer mehr Menschen Geld für Dinge ausgeben, die in der virtuellen Welt wertvoll sind.

Das Problem der traditionellen Gaming-Industrie ist jedoch, dass von dieser Entwicklung derzeit nur wenige große Spielanbieter profitieren. Diese Anbieter (Blizzard, Nintendo, EA, Ubisoft…) werden immer mächtiger und reicher, während ihre Nutzer leer ausgehen.

Liest man sich nämlich das Kleingedruckte in den Geschäftsbedingungen dieser Unternehmen durch, dann stellt man schnell fest, dass die erspielten oder erworbenen In-Game Assets lediglich für die Spieler lizenziert sind. Die Gamer besitzen somit ihre digitalen Vermögenswerte nicht wirklich, sondern tauschen hart ausgedrückt lediglich ihr Geld und ihre Zeit gegen Spielspaß ein – doch das könnte sich in den kommenden Jahren ändern.

Das Play-to-Earn Blockchain-Spiel Axie Infinity zeigt, dass es durchaus möglich ist, eine Alternative zur traditionellen Gaming-Industrie zu entwerfen. Das Blockchain Game zeigt, wie die Gaming-Industrie der Zukunft aussehen könnte, in der sowohl der Spielanbieter als auch die Nutzer gemeinsam profitieren können.


Wie die Grafik des Krypto-Analyseunternehmen Messari zeigt, kann ein Projekt wie Axie Infinity schon heute bei der Marktkapitalisierung der ganz Großen mitspielen.

Gaming Companies
Quelle: messari.io

Aber wie ist das möglich und warum könnte Play-to-Earn traditionellen Spielen überlegen sein?

Was Blockchain Gaming besser macht als traditionelles Gaming

Die Kombination aus Blockchain-Technologie, Kryptowährungen und Non-fungible Token, ermöglichen eine Vielzahl neuer Optionen für Spieleentwickler. Eine In-Game Kryptowährung sorgt dafür, dass sowohl Spielanbieter als auch Community am Erfolg eines Spieles interessiert ist.

Darüber hinaus können Nutzer digitale Vermögenswerte in Spielen in Form von NFTs erwerben und diese somit erstmals wirklich besitzen. Keiner kann ihnen diese NFT wegnehmen und Spieler können diese Gegenstände nach Belieben über Blockchain-Netzwerke mit anderen handeln.

Dieses Gaming-Modell hat in den nächsten Jahren das Potenzial, dafür zu sorgen, dass immer mehr Menschen den Status Quo hinterfragen. Zwangsläufig könnte das dazu führen, dass Spieleanbieter auf den Play-to-Earn-Zug aufspringen werden und müssen, wenn sie konkurrenzfähig bleiben wollen.

Wenn ihr noch mehr dazu erfahren wollt, wie man mit Blockchain Gaming und NFTs Geld verdienen kann, dann solltet ihr euch den Kryptokompass anschauen.

Wie die Zukunft des Play-to-Earn aussehen könnte

Momentan gibt es nur sehr wenige ernstzunehmende Play-to-Earn-Spiele. Nutzer müssen oftmals zwischen Spielequalität und erzielbaren Gewinnen wählen. Dazu kommt, dass eine Vielzahl der Play-to-Earn-Spiele nur sehr schwer zugänglich über Krypto-Wallets wie MetaMask sind. Für die breite Masse ist es derzeit immer noch zu kompliziert, um in die Welt des Play-to-Earn einzutauchen.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird sich das in den kommenden Jahren drastisch ändern. Irgendwann ist es somit durchaus denkbar, dass Spieler es nicht einmal mehr merken werden, wenn sie mit Blockchain-Spielen interagieren. Darüber hinaus kann man davon ausgehen, dass sich auch die großen Spieleentwickler in den Play-to-Earn-Sektor wagen werden.

Außerdem könnte die Kombination aus Decentralized Finance und Blockchain Games äußerst interessant werden. Beispielsweise wäre es theoretisch möglich, dass Spieler über dezentrale Börsen oder Lending-Protokolle In-Game Assets mit anderen Spielern tauschen oder verleihen, um Renditen zu erzielen. Dem In-Game-Ökosystem vieler neuer Games könnte daher ein enormes Wachstum bevorstehen, das bislang unterschätzt wird.


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