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Nach Hot-Wallet-Angriff Bitmart: Hacker erbeuten knapp 200 Mio. USD

Die Kryptobörse Bitmart wurde Opfer eines Hackerangriffs, bei dem offensichtlich fast 200 Millionen US-Dollar erbeutet wurden. Der CEO Sheldon Xia hat bereits eine Entschädigung in Aussicht gestellt.

Christian Stede
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Hackerangriff

Beitragsbild: Shutterstock

Der Cybersicherheitsexperte Peckshield hat einen 200 Millionen US-Dollar schweren Hack bei der Kryptobörse Bitmart aufgedeckt. Aufgefallen war zunächst ein Betrag von 100 Millionen USD, der über das Ethereum-Netzwerk verschoben wurde. Wie Bitmart mittlerweile selbst bekannt gab, ist auch noch ein hoher Betrag von der Binance Smart Chain verschwunden. Die Hacker erbeuteten demnach mehr als 20 verschiedene Kryptowährungen. Dazu zählen unter anderem Altcoins wie Binance Coin (BNB), Safemoon, BSC-USD und BNBPay (Bpay). Auch noch junge Kryptowährungen wie BabyDoge, Floki und Moonshot fielen den Angreifern zum Opfer. Bitmart selbst gibt den Schaden mit 150 Millionen USD an, während ihn Peckshield mit 196 Millionen USD angibt

Diese Sicherheitsverletzung verursachte hauptsächlich ein gestohlener Private Key, der zwei unserer Hot Wallets kompromittierte. Andere Vermögenswerte bei BitMart sind sicher und unversehrt. Wir tun jetzt unser Bestes, um die Sicherheitsvorkehrungen und unseren Betrieb wiederherzustellen.

, twitterte derweil Bitmart CEO Sheldon Xia. Die Hot Wallets, von denen er spricht, sind stets mit dem Internet verbunden, was schnellere und einfachere Transaktionen ermöglicht. Das Gegenteil davon sind Cold Wallets. Dabei handelt es sich in der Regel um Hardware-Geräte wie USB-Laufwerke. Diese sind für die Offline-Speicherung von Kryptowährungen konzipiert. Zwar sind Hot Wallets in der tagtäglichen Handhabung bequemer. Sie haben jedoch den Nachteil, anfälliger für Online-Angriffe zu sein. Diesen Tatbestand machten sich die Hacker zunutze. Xia kündigte aber bereits eine Entschädigung der Opfer an. 

BitMart wird unsere eigenen Mittel nutzen, um den Vorfall zu decken und die betroffenen Nutzer zu entschädigen. Wir sprechen auch mit mehreren Projektteams, um die vernünftigsten Lösungen wie Token-Swaps zu bestätigen. Die Vermögenswerte der Nutzer werden dabei nicht geschädigt.

, so Xia. 

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