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Marktupdate  Bitcoin vor nächstem Big Bang? SOPR-Metrik lässt hoffen

Der Krypto-Markt unter Schirmherrschaft der Krypto-Leitwährung Bitcoin zeigt aktuell Ermüdungserscheinungen. Dass Bitcoin aber seiner ATH-Form hinterher hinkt, bildet das Sprungbrett für den nächsten Bull Run. Das Marktupdate.

Moritz Draht
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Bitcoin-Münze vor einem Chart

Beitragsbild: Shutterstock

Konnte der Bitcoin-Kurs noch im gestrigen Handelsverlauf auf 35.000 US-Dollar aufschließen, geht es im Tagesvergleich wieder nach Süden. Mit einem 24-stündigen Minus von 5 Prozent rutscht die größte Kryptowährung zu Redaktionsschluss auf 31.672 US-Dollar und lässt somit im Wochenvergleich über 13 Prozentpunkte liegen.

Bitcoin-Kurs im Wochenchart

Der starke Ausverkauf zeigt sich anhand der sinkenden Marktdominanz, die vom Plateau bei 72 Prozent Anfang Januar auf aktuell 63 Prozent gefallen ist. Über 100 Milliarden US-Dollar haben Anleger allein in der letzten Handelswoche aus der Digitalwährung gezogen.

Seitdem der Bitcoin-Kurs am 14. Januar nur knapp vor der 40.000 US-Dollar-Marke abbremste, kühlt sich der Markt in einer Konsolidierungsphase ab. Eine Schwankungsbreite von rund 7.000 US-Dollar in den letzten sieben Tagen zeigt jedoch, dass es im Markt noch immer rumort. Konnten die Bullen die Bitcoin-Marschroute noch einige Wochen im Alleingang diktieren, mischen die zuletzt verschlafenen Bären wieder mit und blockieren einen Anstieg an die 40.000-Marke. Bären und Bullen stehen sich mal wieder in einem regen Schlagabtausch auf den digitalen Märkten gegenüber und lassen Bitcoin zwischen Widerstand und Unterstützung pendeln. Die Indikatoren sprechen dem aktuellen Week-on-Chain-Bericht von Glassnode zufolge aber auf lange Sicht für einen Bitcoin-Ausbruch.

Bitcoin-Gewinnmarge

Die Prognose knüpfen die On-Chain-Analysten an die Spent-Output-Profit-Ratio (Adjusted SOPR). Diese Metrik misst den Gewinn der transferierten Bitcoin anhand der Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis. Der realisierte Profit, sprich der Ausgabewert, wird dabei durch den Einkaufspreis geteilt. Ein Wert von über 1 bedeutet demnach, dass Anleger Bitcoin im Schnitt mit Profit verkaufen. Der Verkaufspreis liegt dann über dem Einkaufspreis. Im Umkehrschluss zeigt ein Wert unter 1 an, dass der Verkauf von Bitcoin mit Verlusten einhergeht.

Nach einem raschen Anstieg in den letzten Monaten, flacht die Spent-Output-Profit-Ratio seit einigen Wochen ab. Dass bedeutet, dass sich die im Netzwerk transferierten Bitcoin aktuell im Schnitt nicht mit Gewinn verkaufen lassen. Demnach “müssten Investoren bereit sein, mit einem Verlust zu verkaufen, was angesichts der aktuellen Form des Marktes unwahrscheinlich ist”.

Dass die SOPR-Metrik seit dem 10. Januar und damit seit dem Zeitpunkt, an dem Bitcoin zuletzt an der 40.000er USD-Marke abprallte, abebbt, sei Glassnode zufolge ein Wachstumsindikator. Der Rücksetzer erzeuge “eine gewisse Stabilität im Markt” und ebne folglich “den Weg für den nächsten Bull Run”. Zudem deute der leichte Anstieg am Kurvenende darauf hin, “dass sich die aktuelle Korrektur dem Ende zuneigt, was ein bullisches Signal darstellt”.

Wie Glassnode in einem Tweet nachlegt, seien zudem 12,6 Prozent und damit 2,3 Millionen Bitcoin der gesamten Umlaufmenge zu einem Wechselkurs von über 30.000 US-Dollar bewegt worden. Dies sei insofern bemerkenswert, als Bitcoin erst Anfang des Monats über 30.000 anstieg. Der späte, aber umso massivere Kapitalzufluss inmitten eines Bull Runs deute schließlich darauf hin, “dass die Investoren Kapital einbringen, und damit das Vertrauen in eine weitere Preiserhöhung”.

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