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Das Meinungs-ECHO Bitcoin: Realized Cap zeichnet bullishes Bild

Bitcoin handelt seit Monaten im Krebsgang. Nach Daten von Glassnode könnte sich dies aber bald ändern.

David Scheider
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Leuchtturm im Sturm

Beitragsbild: Shutterstock

Bitcoins Marktkapitalisierung liegt mittlerweile über einer Billion US-Dollar. Doch wie wir bereits mehrfach geschrieben haben, zeichnet die Market Cap kein wirklich aussagekräftiges Bild von der aktuellen Marktsituation. Vielmehr ist sie ein Richtwert. Abhilfe soll eine neue Berechnung der Marktkapitalisierung schaffen: Die sogenannte Realized Cap.

Die Realized Cap versucht, Coins herauszurechnen, die verloren gegangen sind. Satoshis berühmte Million BTC, fließen schließlich nach wie vor in die Berechnung der Marktkapitalisierung ein – obwohl sie dem Markt überhaupt nicht zur Verfügung stehen. Die Idee dahinter ist einfach. Anstatt den aktuellen Bitcoin-Kurs mit der Umlaufmenge zu multiplizieren, multipliziert man jede UTXO mit dem Datum ihrer letzten Bewegung. Satoshis Coins fließen so mit 0 US-Dollar in die Berechnung ein, da sie noch nie bewegt wurden und der Kurs bei ihrer Entstehung gleich null war.

Wie Rafael Schultze-Kraft, seines Zeichens CTO von Glassnode, auf Twitter schreibt, zeichnet die aktuelle Realized Cap ein bullishes Bild. Denn alleine innerhalb der letzten sechs Monate hat sich die Realized Cap verdoppelt und steht aktuell bei 370 Milliarden US-Dollar. In anderen Worten: In der letzten Zeit ist eine ganze Menge frischen Kapitals in den Bitcoin-Markt geströmt.

Dass Institutionen verstärktes Interesse an dem digitalen Gold zeigen, beweist auch ein Blick in die USA. Genauer gesagt auf Coinbase Pro. Dort haben Anleger am 7. Mai 12.354 BTC abgehoben und damit fast 700 Millionen US-Dollar vom Markt genommen.

Ein “einmaliger” Vorgang wie Analyst Lex Moskovski kommentiert.

Dogecoin-Party bald vorbei?

Weniger gesund ist der Kurs des Memecoin Dogecoin (DOGE) – zumindest nach Ansicht von Star-Investor Mike Novogratz. Gegenüber Bloomberg sagt der Gründer von Galaxy Digital:

Es ist sehr gefährlich [in DOGE] investiert zu sein. Das ist eine Blase. So einfach wie Dogecoin nach oben gehen kann, kann er auch fallen.

Die Kursperformance erklärt der Investor einerseits mit der immer größer werdenden Meme Culture und andererseits mit dem Hype um vermeintlich limitierte Assets. Aufgrund der expansiven Zentralbankpolitik strömen Anleger vermehrt in Vermögenswerte, die natürlicherweise knapp sind. Dazu gehören Baseball-Sammelkarten, Aktien aber auch Kryptowährungen wie DOGE.

Wie Novogratz allerdings richtigerweise feststellt, sind die hohen Notierungen bei vielen Altcoins wie Dogecoin, Ethereum Classic (ETC) und Bitcoin Cash (BCH) kaum zu rechtfertigen. Einzig der Hype treibt die Kurse immer höher – bis die Blase platzt.

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