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Neuer Bericht veröffentlicht Bitcoin Mining Council sieht großen Fortschritt bei Nachhaltigkeit

Das Bitcoin Mining wurde im Laufe des vergangenen Jahres trotz vieler Unkenrufe immer nachhaltiger, wie ein Bericht des Bitcoin Mining Council zeigt.

Christian Stede
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Beitragsbild: picture alliance / Xinhua News Agency | Xu Yu

Das Bitcoin Mining ist trotz vieler Vorwürfe, zum Klimawandel beizutragen, weiterhin nachhaltiger geworden. Dies geht aus einem aktuellen Bericht des Bitcoin Mining Council (BMC) hervor. Darin heißt es, dass der Stromverbrauch aus nachhaltigen Quellen von Bitcoin zwischen dem ersten und vierten Quartal 2021 um fast 59 Prozentpunkte gestiegen ist. Waren es zu Beginn des Jahres noch 36 Prozent, liegt der Anteil mittlerweile bei 58,5 Prozent. Der Bericht definiert “nachhaltige Elektrizität” als Elektrizität, die aus Wasser-, Wind-, Sonnen-, Kernkraft- oder geothermischen Quellen erzeugt wird. Mit anderen Worten: Er bezieht sich auf saubere, erneuerbare Energietechnologien.

Der BMC, dem 36 Bitcoin-Mining-Organisationen angehören, gab an, dass die Unternehmen des Gremiums im Jahr 2021 eine Nachhaltigkeitsrate von 66,1 Prozent verzeichneten. Auf die 36 Mitgliedsunternehmen entfallen 46 Prozent der globalen Bitcoin-Hashrate.

Den Ergebnissen des Bitcoin Mining Council zufolge verbraucht das Bitcoin Mining weltweit insgesamt 220 Terawattstunden (TWh) Strom. Dies entspricht einem Anstieg von 17 Prozent gegenüber Oktober 2021, als der vorherige Bericht veröffentlicht wurde. Dieser Energieverbrauch entspricht 0,14 Prozent der gesamten Energieproduktion der Welt.

Mining Hardware wird immer besser

Ein weiterer Faktor, der zur Nachhaltigkeit von Bitcoin beiträgt, ist die verbesserte Mining-Ausrüstung. Im Laufe der Jahre haben sich die Hersteller von Mining-Hardware auf Geräte konzentriert, die weniger Energie verbrauchen. Deren Betreiber – insbesondere natürlich Mitglieder des Bitcoin Mining Council – haben sich zunehmend auf die Fahne geschrieben, den CO₂-Fußabdruck zu verringern. Noch wichtiger ist es allerdings, dass die Gesamt-Bitcoin-Hashrate seither von 140 EH/s auf 192 EH/s gestiegen ist – ein Anstieg um 37 Prozent.

Dieser Umstand ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass die Bitcoin-Kurse aktuell eher in die entgegensetzte Richtung laufen. Man könnte meinen: Die Miner sind bullish.

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