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Miner in Bedrängnis Bitcoin-Kurs (BTC): Was der Crash für das Netzwerk bedeutet

Der anhaltende Crash beim Bitcoin-Kurs (BTC) bringt das Netzwerk in Bedrängnis. Vor allem Miner haben mit den Folgen des Einbruches zu kämpfen. 

Phillip Horch
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Beitragsbild: Shutterstock

Der Bitcoin-Kurs (BTC) wird nach wie vor von der internationalen Verunsicherung aufgrund der Coronavirus-Epidemie gebeutelt. In den letzten 24 Stunden ist er um knapp 8 Prozent gefallen. Damit liegt die Kryptowährung bei aktuell 4.864 US-Dollar.

Eine Gruppe, die vom aktuellen Bitcoin-Kurs-Crash besonders betroffen ist, sind die Bitcoin Miner. Die sogenannten „Schürfer“ sorgen mittels aufgebrachter Computer-Rechenkraft dafür, dass Bitcoins Blockchain fortgesetzt wird. Die Rechner sorgen dabei durch den Proof-of-Work-Mechanismus im Netzwerk für eine Konsensfindung. Für jeden erfolgreich geschürften Block erhalten sie dabei 12,5 BTC-Einheiten. Diese Belohnung halbiert sich in festgelegten Abständen: alle 210.000 Blöcke. Aufgrund dieser zunehmenden Drosselung des Angebots gilt Bitcoin als deflationär.

Bitcoin-Kurs, Hash Rate und Mining

Die Bitcoin Hash Rate gibt Auskunft darüber, wie fleißig die Miner während alldem um die Wette schürfen. Dieser Indikator stieg in den vergangenen Wochen und Monaten vor dem Crash immer weiter an. Da das nächste Halving im Mai ansteht, schienen sich Miner weltweit nochmal „günstig“ mit so vielen BTC-Einheiten wie möglich eindecken zu wollen.

Nach Informationen, die dem Branchen-Magazin Coindesk vorliegen, haben sich MiningUnternehmen seit September zunehmend mit neuen Gerätschaften versorgt, um sich in diesem Wettbewerb so prominent wie möglich zu positionieren. Da alte Geräte nicht länger profitabel gewesen seien, haben die größten Unternehmen insgesamt mindestens 500 Millionen US-Dollar in neues Equipment gesteckt, so Coindesk weiter.

Dass sich vor dem Mining Halving nun jedoch der Bitcoin-Kurs halbiert hat, stellt auch die Schürfer vor finanzielle Engpässe. Schließlich sind ihre einzigen Einkünfte – neben einem Anteil an Transaktionsgebühren – jene Bitcoin-Einheiten, die sie für erfolgreich geschürfte Blöcke bekommen. Damit müssen sie nicht nur genanntes Equipment, sondern auch einen nicht unerheblichen Stromverbrauch stemmen.

Verkäufe von Mining-Equipment rückläufig

Das hat sich auch auf die Hash Rate ausgewirkt – der aufgebrachte Rechenaufwand, um neue Coins zu schürfen, ist seit vergangener Woche von 118 EH/s auf 108 EH/s gefallen. Wie Coindesk weiter berichtet, seien in diesem Zusammenhang auch die Verkäufe zurückgegangen. So haben sich die monatlichen Verkäufe des Mining-Equipment-Herstellers 3logic seit Oktober vergangenen Jahres von 5.000 auf 2.500 Einheiten halbiert.

Alles zur aktuellen Marktlage, Bitcoin-Kurs und den Auswirkungen des Coronavirus auf den Krypto-Markt findet man hier.

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