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Astronomische PreiseBitcoin-Kurs bei 789 Milliarden US-Dollar? Bug auf CoinMarketCap

Aufgrund eines noch nicht näher beschriebenen Bugs ist es bei CoinMarketCap zu Fehlern bei der Kursberechnung vieler Kryptowerte gekommen.

Christian Stede
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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CoinMarketCap

Quelle: Shutterstock

Der Krypto-Datendienst CoinMarketCap sorgte am Dienstagabend für jede Menge Aufruhr. Ein Fehler auf der Website wies absurd hohe Kurse und Marktkapitalisierungen für Kryptowerte aus. So wurde der Bitcoin-Kurs mit 789 Milliarden US-Dollar angegeben. Die BTC-Marktkapitalisierung stand mit 14,7 Quintillionen auf der Webseite. Der Fehler hatte etwa eine Stunde lang Bestand und ist mittlerweile behoben. In einem Tweet bestätigten die Betreiber der Website die Probleme mit den Kursen. Sie teilten mit

Nach den Unregelmäßigkeiten, die wir heute Nachmittag auf unserer Plattform beobachtet haben, werden wir, obwohl das Problem behoben wurde, unsere Server als letzten Schritt gemäß unserem internen Abhilfeplan neu starten. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten.

Gerücht um Hack bei CoinMarketCap machte die Runde

Natürlich fand dieser Lapsus sofort in den sozialen Medien Resonanz. Andere Services, die Daten von CoinMarketCap benutzen, waren offenbar auch von Fehlern betroffen. Dazu gehören TrustWallet und auch Coinbase, wie Bloomberg schreibt. Da auch einige DeFi-Protokolle die Kurse von CoinMarketCap als Referenz zurate ziehen, zog dieser Fehler auch noch weitere Kreise. Möglicherweise wurden so auch Darlehen aufgrund der falschen Preisdaten liquidiert. Einige Twitter-User spekulierten bereits, dass ein Hack Auslöser des Fehlers gewesen sein könnte. 

Wir haben bisher keine Beweise gefunden, die darauf hindeuten, dass die heutige Störung von einer externen Partei verursacht wurde

, sagte CoinMarketCap, das im Besitz von Binance ist, aber zu dem Vorfall. “Wie hat es sich angefühlt, für ein paar Stunden ein Billionär zu sein?” scherzte das Unternehmen auf Twitter wenig später. Doch darüber können nicht alle lachen. Einige berichten, sie hätten bei einem Blick auf die Kurse kurz vor einem Herzinfarkt gestanden. “Wenn das so weitergeht, werden die Leute ihre Daten woanders suchen”, sagte dazu Aaron Brown, ein Krypto-Investor, der für Bloomberg schreibt.

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