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Meinungs-ECHO “Bitcoin ist ein Geschenk an die Welt”

Jack Dorsey und Michael Saylor unterhielten sich über den Nutzen von Bitcoin für Unternehmen. Was denkt die Community? Das Meinungs-ECHO.

Marlene Müller
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Raffael, Sixtinische Madonna Bitcoin

Quelle: Picture Alliance

Die erste Frage, die MicroStrategy CEO Michael Saylor dem einstigen Twitter-Gründer Jack Dorsey in einem aktuellen über vierstündigen Interview stellte, war die folgende: Was bedeutet Bitcoin für die Welt?

Dorsey antwortete:

Durch Bitcoin hat das Internet eine Währung bekommen, die nicht von Entscheidungen aus Washington D.C. bestimmt wird.

Für Dorsey ist das nämlich höchst unethisch und unfair. Dabei würde ihn Bitcoin an die Beginne des Internets erinnern. Denn, die älteste Kryptowährung biete die Chance, eine inklusive, transparente Welt zu errichten. Indessen müsste die Menschheit sich nicht mehr auf die in einer Blackbox aufbewahrten Werkzeuge der Finanzwelt verlassen, sondern könnte per Default alle Entscheidungen, Transaktionen und Programmiergrundlagen nachverfolgen.

Das bringt Saylor dazu, gleich noch einen draufzulegen.

[Bitcoin] ist der ultimative freie Markt, in dem alle sich frei engagieren können und niemand einen zurückhalten kann.

Michael Saylor

Die freie Bitcoin-Marktwirtschaft

Jack Dorsey stimmt Saylor zu, durch die Ideen von BTC und Lightning könne die Revolution der kleineren und mittelständischen Unternehmen starten. Mithilfe der Technologie könnten sie sich, ähnlich der großen Tech-Unternehmen mittels des Internets in der Vergangenheit, über den ganzen Planeten erstrecken, ohne auf das Abwarten von regulatorischen Prüfungen angewiesen zu sein. Somit wären dem weltweiten, freien Handel keine Grenzen mehr gesetzt.

Auch Raoul Pal sieht die Bitcoin Revolution in Aktion. Dabei ist er jedoch der Meinung, dass die aktuell beginnende Digital-Asset-Revolution in Zukunft nur noch zu geringen Anteilen auf Bitcoin mit seiner Blockchain angewiesen sein wird.

Auch ein fallender Kurs änderte keine Prinzipien

Obwohl – oder vielleicht gerade weil – der Bitcoin-Kurs in den vergangenen Wochen stark eingebrochen ist, hat Michael Saylor mit MicroStrategy 660 Bitcoin im Wert von etwa 25 Millionen US-Dollar eingekauft. Ohne Zweifel in dem festen Glauben, dass Bitcoin auch wieder zu alter Form finden wird – und darüber hinaus.

Etwas kritischere Stimmen machen sich derweilen auf Twitter über die Bitcoin-Prognosen lustig.

Fest steht, die letzten Wochen haben bei einigen in der Community doch ihre Spuren hinterlassen. Dabei lassen sich die großen Bitcoin-Fans jedoch auch davon nicht aufhalten. Stattdessen nutzen wieder einige die “niedrigen Preise” zum Einkaufen.

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