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Krypto-Expansion Jack Dorsey macht Ernst und sucht Mining-Experten

Bei Jack Dorseys Unternehmen Block nehmen die Mining- und Hardware-Wallet-Pläne immer mehr Gestalt an, wie Stellenangebote zeigen.

Christian Stede
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Twitter-Gründer Jack Dorsey

Quelle: Shutterstock

Block, das auf Zahlungen spezialisierte Unternehmen des ehemaligen Twitter CEOs Jack Dorsey, begibt sich immer mehr auf das Terrain des Bitcoin-Minings. Dies kommt nicht überraschend, schließlich hatte Dorsey bereits im vergangenen Herbst entsprechende Andeutungen verlauten lassen. Jetzt entsteht durch Aussagen von Block-Führungskräften, Tweets sowie aktuellen Stellenausschreibungen ein genaueres Bild des Projekts:

Wir wollen das Mining in jeder Hinsicht dezentraler und effizienter machen, vom Kauf über die Einrichtung bis hin zur Wartung und zum Mining. Block ist daran interessiert, weil Mining weit über die Schaffung neuer Bitcoins hinausgeht. Wir sehen es als eine langfristige Notwendigkeit für eine Zukunft, die vollständig dezentralisiert und unabhängig ist

, lautet ein Tweet des General Managers für Hardware des Unternehmens, Tom Templeton. In aktuellen Stellenausschreibungen auf LinkedIn ist von Blocks Plänen die Rede, “die nächste Generation von Mining-ASIC” zu entwickeln und eine Hardware-Wallet für die nächsten 100 Millionen Bitcoin (BTC)-Nutzer zu erstellen. 

Block arbeitet auch an Hardware-Wallet

Die Stellenausschreibung deckt sich mit Dorseys Ankündigungen aus dem Jahr 2021. Damals, als Block noch Square hieß, twitterte er

Square erwägt den Bau eines Bitcoin-Mining-Systems, das auf kundenspezifischem Silizium und Open Source für Privatpersonen und Unternehmen weltweit basiert.

Bereits im Juli behauptete Square, eine BTC-Hardware-Wallet mit assisted custody zu entwickeln. Es scheint, dass die Pläne jetzt zusammenkommen. Zumindest deutet eine weitere Stellenausschreibung darauf hin. Umtriebig, wie Dorsey ist, stellte er diese Woche auch einen neuen Fonds für Rechtsstreitigkeiten vor. Dieser soll Bitcoin-Entwicklern, die wegen ihrer Arbeit verklagt werden, finanziell unter die Arme greifen. Die Mittel kommen wohl erstmals in einem Rechtsstreit zum Einsatz, bei dem es um den selbsternannten Bitcoin-Erfinder Craig Wright geht.

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