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MarktupdateBitcoin Hash Rate und Terra (LUNA) steuern Rekordhoch an

Der Miner-Exodus aus China hatte die Bitcoin Hash Rate monatelang im Würgegriff. Inzwischen hat sich die Netzwerk-Rechenleistung von dem Mining-Verbot erholt. Das Marktupdate.

Moritz Draht
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Stab-Hochspringer

Quelle: Shutterstock

Der Krypto-Markt scheint das Schleudertrauma der jüngsten Wochenend-Talfahrt allmählich verdaut zu haben. Im Tagesvergleich legt die Gesamtmarktkapitalisierung um 0,4 Prozent auf 2,5 Billionen US-Dollar zu. Bitcoin knickt zwar um einen Prozentpunkt ein und rutscht damit erneut knapp unter 50.000 US-Dollar. Die Altcoins können dagegen zumindest punktuell Boden gutmachen. Binance Coin (BNB) schiebt sich mit einem Anstieg von vier Prozent über 600 US-Dollar. XRP zieht immerhin um zwei Prozent an. Aber kein Vergleich zur neuen Nr. 10 der größten Kryptowährungen. Terra (LUNA) legt einen zehnprozentigen Anstieg aufs Krypto-Parkett und notiert somit zu Redaktionsschluss bei 75 USD, nur zwei Dollar unter dem Rekordhoch.

Terra (LUNA) im Rallyemodus

Dass es LUNA, den Token des Stablecoin-Netzwerks Terra, unbeeindruckt von der aktuellen Markt-Lage mal wieder Richtung Rekordhoch zieht, ist ein Umstand, an den sich LUNA-Holder wohl gewöhnt haben. Keine der zwanzig größten Kryptowährungen – mit Ausnahme von Shiba Inu – hat auf Jahressicht besser performt. Über 15.000 Prozent Zuwachs sprechen für sich: LUNA hat seinen Platz unter den wertvollsten Kryptowährung in 2021 kontinuierlich erkämpft.

Als wesentlicher Kurstreiber entpuppt sich dabei der Verbrennungs-Mechanismus im Terra-System. LUNA, die zur Stabilisierung von Kursschwankungen der Stablecoins eingesetzt werden, werden von dem Protokoll verbrannt, also aus der Umlaufmenge entfernt. Dies übt einen deflationären Effekt aus, der sich bei anhaltend hoher Nachfrage und Handelsaktivität positiv auf die Kursentwicklung auswirkt. Allein in den letzten zehn Tagen wurden 15 Millionen LUNA verbrannt, wie Daten von Terra Analytics zeigen.

Bitcoin Hash Rate auf Rekordjagd

Nicht nur LUNA kratzt am ATH. Auch die Bitcoin Hash Rate liegt wieder wenige Tera-Hashes vom Rekordhoch entfernt. Aktuell bewegt sich die Rechenleistung im Bitcoin-Netzwerk laut Blockchain.com bei 175 Terahashes pro Sekunde. Das Rekordhoch wurde am 14. Mai bei 180 TH/s erreicht.

Vom Mining-Verbot Chinas hat sich die Hash Rate somit wieder gänzlich erholt. Der Anteil Chinas ist inzwischen auf Null zurückgegangen. Die USA stellen mit knapp einem Drittel das Gros der globalen Hash Rate. Kasachstan nimmt mit immerhin rund 18 Prozent Platz zwei ein, Russland belegt mit elf Prozent den dritten Platz.

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