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Google Trends Bitcoin-Interesse der Deutschen stürzt auf Jahrestief ab

Der Krypto Space hat es in letzter Zeit nicht leicht. Nun scheint das Suchinteresse nach Bitcoin auf dem absteigenden Ast zu sein. Warum das jedoch nicht gleich bedeutet, dass Bitcoin abgeschrieben ist.

Marlen Kremer
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Bitcoin Lupe

Quelle: Shutterstock

Wenn man die Suchanfragen nach dem Begriff Bitcoin einer Google-Trends-Analyse unterzieht, muss man feststellen, dass das Interesse nach der Mutter aller Kryptowährungen einen Jahrestiefstand erreicht hat. Auch auf globaler Ebene scheint das Suchinteresse etwas zu schwinden.

Aktuell beträgt das deutsche Suchvolumen nach Bitcoin lediglich 23 Prozent des Höchstwertes aus dem Mai letzten Jahres. Woran könnte das liegen?

"Die Regulierungsproblematik und der negative Tenor in den deutschen Massenmedien ist nicht zuträglich", meint Stefan Lübeck, Marktexperte bei BTC-ECHO.

Die vergangenen Wochen verliefen stark angespannt im Krypto-Space. Ein de facto Bitcoin-Verbot auf EU-Ebene konnte in letzter Sekunde abgewendet werden. Erst vor wenigen Tagen erreichte uns zudem die Nachricht, dass mit sogenannten unhosted Wallets bald Schluss sein könnte.

Jedoch ist es auch wichtig, sich die Methode hinter den Google-Trends-Daten anzuschauen. Dabei gibt das Unternehmen hinter der beliebten Suchmaschine keine absoluten Zahlen heraus, sondern lediglich das Verhältnis von bestimmten Suchbegriffen zu der gesamten Anzahl an Suchanfragen.

Der Höchststand dieses Verhältnisses in einem bestimmten Zeitraum ist mit 100 beziffert. Erreicht ein Suchbegriff beispielsweise einen Wert von 50, bedeutet das, dass dieser in der jeweiligen Woche nur halb so oft gesucht wurde im Vergleich zur Hochzeit.

"Wir betrachten dieses Interesse als Anteil an allen Suchanfragen zu allen Themen auf Google zu diesem Zeitpunkt und an diesem Ort", erklärte Simon Rogers, Data Journalist und Editor bei Google in einem Blog-Post.

Das heißt in diesem Fall, dass die Anzahl der Suchanfragen in Deutschland, die den Begriff "Bitcoin" enthalten, im Verhältnis zu den gesamten Suchanfragen in der Bundesrepublik gesunken ist.

Zum einen kann sich dieses Verhältnis verringern, wenn die absoluten Suchanfragen nach dem Begriff Bitcoin tatsächlich abgenommen haben. Eine andere Möglichkeit besteht jedoch darin, dass andere Themen Bitcoin momentan überschatten. Dies könnte vor allem durch die aktuelle Kriegssituation zwischen der Ukraine und Russland oder die Corona-Lage der Fall sein.

Damit sind die Daten von Google Trends nicht unbedingt mit einem tatsächlich schwindendem Interesse gleichzusetzen. Eine ähnliche Entwicklung gibt es momentan auch im NFT-Sektor – BTC-ECHO berichtete.

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