Eine weitere spannende Woche im Krypto-Sektor neigt sich dem Ende zu. Die wichtigsten Ereignisse rund um Bitcoin, Ethereum und Co. kompakt im Überblick.
BlackRock, Strategy und Coinbase finanzieren Bitcoin-Sicherheit
Ein neues Konsortium aus Unternehmen der Krypto- und Finanzbranche will die langfristige Sicherheit des Bitcoin-Netzwerks stärken. Zu den Gründungsmitgliedern zählen unter anderem BlackRock, Fidelity, Strategy, Coinbase und Galaxy.
Zum Start stellt die Allianz 15 Millionen US-Dollar für sicherheitsrelevante Open-Source-Entwicklung bereit. Im Fokus stehen Vorbereitungen auf mögliche Risiken durch Quantencomputer. Nach Angaben des Konsortiums soll die dezentrale Entwicklergemeinschaft weiterhin allein über Änderungen am Netzwerk entscheiden.
Drei Angriffe an einem Tag verursachen Millionenschäden
Mit der Verus-Ethereum-Bridge, dem B² Network und der Perpetual-Handelsplattform AFX wurden innerhalb weniger Stunden gleich drei Krypto-Projekte Ziel mutmaßlicher Hacker. Der Gesamtschaden beläuft sich nach aktuellen Schätzungen auf rund 35 Millionen US-Dollar.
AFX verzeichnete mit rund 24,15 Millionen US-Dollar den größten Verlust. Die Verus-Bridge wurde bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate angegriffen. Das B² Network kündigte eine vollständige Entschädigung betroffener Nutzer an.
EZB hält Leitzins stabil
Die Europäische Zentralbank belässt ihren Leitzins wie erwartet bei 2,25 Prozent. Hintergrund sind die zuletzt rückläufigen Inflationsdaten im Euroraum und in Deutschland.
Für den Bitcoin-Markt dürfte die Entscheidung nur begrenzte Auswirkungen haben. Deutlich wichtiger bleiben die geldpolitischen Signale der US-Notenbank, da der Großteil des Krypto-Handels in US-Dollar abgewickelt wird.
BitMEX stellt den Betrieb ein
Die Krypto-Derivatebörse BitMEX beendet ihren Betrieb zum 23. September 2026. Neuregistrierungen sind bereits nicht mehr möglich, ab dem 26. August können Nutzer keine neuen Positionen mehr eröffnen.
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Offene Kontrakte werden zum Ende des Betriebs automatisch geschlossen. Guthaben bleiben abrufbar. Für nicht ausgezahlte Vermögenswerte erhebt BitMEX künftig jedoch eine monatliche Gebühr.
Telegram bringt Non-Custodial-Wallet für Gram
Telegram-Gründer Pavel Durov will noch in diesem Sommer eine native Non-Custodial-Wallet in jede Telegram-App integrieren. Nach der Ankündigung legte der GRAM-Token zeitweise um rund elf Prozent zu.
Im Unterschied zur bisherigen Wallet verwalten Nutzer ihre privaten Schlüssel künftig selbst über eine Seed Phrase. Ein konkreter Starttermin und technische Details zur Umsetzung stehen bislang aus.
