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Bezahlen mit Bitcoin? Wirex lanciert Debitcard für Asien-Pazifik (APAC)

Wirex hat anlässlich der FinTech Week in Singapur seine neue Visa Travelcard für den asiatisch-pazifischen Wirtschaftsraum lanciert. Die Debitkarte unterstützt neben diversen Fiatwährungen auch Bitcoin & Co. Bezahlen mit Bitcoin ist möglich – jedoch nicht direkt.

Christopher Klee
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Quelle: Shutterstock

Der Zahlungsdienstleister Wirex hat den Start seiner krypto-fähigen Visa Debitkarte für die Region Asien-Pazifik (APAC) verkündet. Damit können Wirex-Kunden aus der Region künftig bei Visa-Akeptanzstellen nicht nur mit Fiat-, sondern – zumindest mittelbar – auch mit Bitcoin bezahlen.

Die Nachfrage für solche Services sei in der APAC-Region enorm, konstatiert Wirex CEO Pavel Matveev:

Wir haben eine explosionsartige Nachfrage nach hybriden fiat- und krypto-fähigen Bankalternativen in der APAC-Region beobachtet, wo die Menschen zukunftsgerechte Zahlungen benötigen, die es ihnen ermöglichen, den Wert ihrer verschiedenen Währungen zu erschließen,

lässt sich Maatvev in einer entsprechenden Pressemitteilung am 11. November zitieren.

Wirex bietet über die hauseigene App die Möglichkeit, Bitcoin, Ethereum & Co. außerbörslich zu kaufen und zu verkaufen. Ein direktes Bezahlen mit Bitcoin ist also nicht möglich – wie auch, schließlich müsste auch die Händlerseite dafür BTC annehmen. Ganz so „reibungslos“, wie in der Pressemitteilung angepriesen, läuft das Bezahlen mit Kryptowährungen bei Wirex also nicht ab. Zuvor müssen Kunden ihre Krypto-Einlagen flott in Euro, US-Dollar, Yen & Co. umwandeln

Davon abgesehen wirbt Wirex mit einem Belohnungsprogramm. Bei Kartenzahlungen in einem Geschäft (sprich: Onlineshopping ausgenommen) erhalten Kunden 0,5 Prozent des Kaufbetrags in Bitcoin zurück. Dieser Wert steigt bis zu 1,5 Prozent, wenn man sich nicht dafür zu schade ist, mehrere hunderttausend Einheiten der Wirex-„Währung“ WXT zu hodln.

Bezahlen mit Bitcoin – Schlüssel für den Durchbruch?

Die Älteren mögen sich daran erinnern, dass Bitcoin ursprünglich als Währung für den Austausch von Wert(en) ohne Mittelsmänner konzipiert wurde. Dieser Gedanke ist in den vergangenen Jahren zunehmend dem Narrativ von Bitcoin als digitalem Wertspeicher gewichen. Das liegt auch daran, dass Bitcoin mit seinen durchschnittlich unter 10 Transaktionen pro Sekunde weit davon entfernt ist, in der Liga von etablierten Zahlungsdienstleistern wie PayPal oder MasterCard mitzuspielen. Die schwierige Skalierbarkeit von Bitcoin ist dabei vor allem seiner Dezentralität und dem rechenintensiven Proof-of-Work-Algorithmus geschuldet. Aus diesem Grund tüftelt die Bitcoin Community seit Längerem am Bitcoin Lightning Network, dass deutlich höhere Transaktionsdurchsätze erreichen will, indem die Transaktionen teilweise abseits der Blockchain (off chain) abgewickelt werden. An der Skalierungsdebatte haben sich im Kryptoversum bereits mehrere Glaubenskriege entzündet.

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