Bitcoin-Regulierung Schweiz Basel fordert strengere Krypto-Regeln
Alexandra Kons

von Alexandra Kons

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Aus der Schweiz werden Stimmen laut, dass Bitcoin & Co. eine Bedrohung für die Stabilität des Finanzsektors werden könnten. Entsprechend möchte das Basler Komitee eine aufsichtsrechtliche Behandlung von Kryptowährungen einführen. In einem Paper hat das Komitee nun einige Vorschläge für den Umgang mit den digitalen Coins herausgegeben.

Aus der Schweiz erhalten Bitcoin & Co. nun Gegenwind. Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht fordert strengere Regularien für den Umgang mit den digitalen Coins. Schließlich könnten die virtuellen Währungen zu einer ernsthaften Bedrohung für die Stabilität des konventionellen Finanzsektors werden. Entsprechend fordert das Baseler Komitee behördliche Regulierung der Kryptowährungen.


In einem Paper hat das Schweizer Komitee nun einige Vorschläge für den Umgang mit den Kryptowährungen herausgegeben. Bis März 2020 sollen diese Vorschläge zum neuen Standard werden. Das könnte einen neuen Wind in den Wirtschaftszweig bringen, der im Januar 2018 die neue historische Marktkapitalisierung von über 800 Milliarden US-Dollar erreichte.

Schweizer Komitee: Die Kryptowährungen, die Risiken und die Finanzbranche

Die digitalen Assets sind eine unausgereifte Anlageklasse. Hier gibt es bahnbrechende Entwicklungen und ebenso wenig Standardisierung. Die damit einhergehenden Risiken könnten zum Problem werden. In dem Schreiben heißt es:


Obwohl der Markt für Krypto-Assets im Verhältnis zur Größe des globalen Finanzsystems gering bleibt und die Krypto-Assets der Banken derzeit nur in begrenztem Umfang zur Verfügung stehen, ist [eine Regulierung] sinnvoll, und es gibt weiterhin rasche Entwicklungen, bei denen sich ein breites Spektrum von Interessengruppen verstärkt darum kümmert.

Das Komitee aus der Schweiz bemängelt nicht nur das hohe Maß an Volatilität als Risiko für die traditionellen Banken. Auch finden Liquiditätsrisiko, Kreditrisiko, Marktrisiko, operationelles Risiko (einschließlich Betrugs- und Cyberrisiken), Geldwäsche- und Terrorismusfinanzierungsrisiko sowie Rechts- und Reputationsrisiken Erwähnung. Für das Schweizer Komitee stellen diese Vermögenswerte keine ausreichende Standardfunktion von Geld bereit.

Stable Coins könnten systemrelevant werden

In dem Paper heißt es außerdem:

Der Ausschuss prüft weiterhin die angemessene aufsichtsrechtliche Behandlung solcher Arten von Krypto-Aktiva und wird sich zu etwaigen spezifischen Maßnahmen beraten.

Unter die zu regulierenden „Krypto-Aktiva“ fallen auch die Stable Coins. Das Komitee aus der Schweiz erkennt die Bemühungen einiger dieser Stable Coins, weniger Volatilität und mehr Stabilität in das Konstrukt Krypto zu bringen. Das Komitee empfindet viele dieser Stable Coins in der Praxis noch nicht als funktionsfähig. In der Zukunft könnten einige dieser Kryptowährungen allerdings systemrelevant werden. Die strengeren Regularien gelten aber nicht nur für den Bereich der digitalen Währungen. Auch für den Sektor der Blockchain zieht die Schweiz die gesetzlichen Bestimmungen an.


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