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Tennis Metaverse Australian Open im NFT-Fieber

Mit gleich zwei verschiedenen NFT-Kollektionen feiert das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres sein Metaverse-Debüt. Warum die Tennisbälle dieses Jahr mehr als nur dem Spiel dienen, erfahrt ihr hier.

Marlen Kremer
 |  Lesezeit: 4 Minuten
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Tennisball

Beitragsbild: Shutterstock

Am 17. Januar fiel der Startschuss für die Australian Open. Doch während der Sport in der Vorberichtserstattung wegen des Hin und Her um den Weltranglistenersten, Novak Djokovic, ins Hintertreppchen geriet, können sich die Profis nun gänzlich dem Wettstreit um den Sieg des Grand Slams widmen. Für die Tennis-Fans hat das Turnier indessen eine Besonderheit parat. Denn das Sport-Event ging gleich mit zwei verschiedenen NFT-Kollektionen an den Start.

“Die Australian Open sind stolz darauf, eine der innovativsten Sport- und Unterhaltungsveranstaltungen der Welt zu sein, und wir freuen uns, dass durch unsere Expansion in das Metaverse und Decentraland mehr Fans als je zuvor an unserem Sport teilhaben können”, ließ Chief Commercial Officer Cedric Cornelis in einer Pressemitteilung verlauten.

Neben einem designierten Metaverse-Account auf Twitter beschäftigt Tennis Australia – die Organisation hinter dem Event – einen NFT- und Metaverse-Project-Manager. “Wir sind langfristig im Metaverse engagiert. Das Metaverse wird nirgendwo hingehen, und als Unternehmen investieren wir in den weiteren Ausbau unserer Online-Präsenz und die Erweiterung der Grenzen der Innovation”, sagte Ridley Plummer, der sich nun um Projekte in der virtuellen Welt kümmert.

Dynamische NFTs schreiben Tennisgeschichte

Das NFT-Debüt der Australian Open machten sogenannte dynamische, NFTs. Dabei gab die AO Tennisbälle aus, die mit einem digitalen Zertifikat einhergehen. Die insgesamt 6.776 Bälle sind mit einem bestimmten Teil des Tennisplatzes verbunden: als eine Art digitale Zwillinge des Feldes, welche in Echtzeit mit den aktuellen Daten von über 400 Matches aktualisiert werden. Möglich machen das Partner der AO, unter anderem Metamask, Decentraland und Chainlink. Die Genesis-Kollektion war innerhalb weniger Minuten ausverkauft.

Neben der Genesis-Kollektion launchte die AO zudem eine NFT-Reihe, die an historisch wichtige Ereignisse erinnern soll. Auf dem Handelsplatz Sweet werden dafür nach und nach Collectibles aus den 1970er bis 2020er Jahren gedroppt.

Gegenüber BTC-ECHO erklärte Tom Mizzone, CEO von Sweet, dass die Begeisterung für NFTs im Sportbereich spürbar sei. Zudem glaube das Unternehmen, dass diese Euphorie in den kommenden Jahren weiterhin zunehmen werde, “weil Vereine, Ligen und Sportereignisse wie die Australian Open verstanden haben, dass es sich hierbei nicht nur um ein kleines Detail auf dem Radar handelt; sie haben verstanden, dass die Fans ihre Liebe zum Sport gezeigt haben, seit zum ersten Mal jemand einen Fußmarsch mit einer Höhlenmalerei gewürdigt hat”, so der CEO gegenüber BTC-ECHO. “NFTs sorgen für eine Welt, in der digitale Erinnerungsstücke die gleichen Garantien für Dauerhaftigkeit, Eigentum und Offenheit erhalten wie physische Erinnerungsstücke – sie sind an eine Blockchain gebunden, was bedeutet, dass sie dir gehören”, sagt Mizzone. “Sport und NFTs wurden füreinander geschaffen … und wir glauben, dass dies – verzeiht uns die Anspielung auf American Football – nur die 1-Yard-Linie ist”.

Grand Slam im Metaverse

Das Krypto-Fieber beschränkt sich bei Tennis Australia jedoch nicht nur auf passende NFTs. Zum ersten Mal soll nämlich auch das erste Grand Slam Turnier im Metaverse stattfinden. Dabei ist es Fans aus aller Welt möglich, an dem Match als Zuschauer teilzunehmen, ohne nach Melbourne reisen zu müssen. In Zeiten einer globalen Pandemie ist das wohl eine Nachricht, die viele Sportbegeisterte freuen dürfte. Neben exklusiven Inhalten für virtuelle Zuschauer im Metaverse sollen in Decentraland auch digitale Meetups stattfinden.

Australian Open Metaverse
Tennis-Match im Australian Open Metaverse auf Decentraland. Quelle: AOMetaverse Twitter.

Auch im Fall Djokovic könnte sich das AO-Metaverse als nützlich erweisen. So kann der Tennis-Weltmeister zwar nicht wie gedacht an dem Turnier teilnehmen. In Decetraland kann er aber wenigstens seinen Konkurrenten beim Spielen zusehen – und das komplett virtuell.

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