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Krypto-Akzeptanz Airbnb plant Börsengang und deutet Bitcoin-Integration an

Das Unterkunfts-Portal Airbnb plant den Gang an die Börse und deutet im IPO-Antrag eine Krypto-Integration an.

Moritz Draht
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Smartphone mit Airbnb Logo liegt auf einem Tisch neben einem Miniaturhaus

Beitragsbild: Shutterstock

Kaum eine Wirtschaftszweig hat so schwer an der Pandemie zu knabbern wie die Tourismusbranche. Durch Kontaktbeschränkungen und Reiseverbote ist die in den letzten Jahren boomende Weltenbummler-Industrie praktisch über Nacht zum Erliegen gekommen. Trotz Erfolge bei der Impftstoffforschung ist zudem mehr als fraglich, ob ein uneingeschränkter Reiseverkehr auch im kommenden Jahr überhaupt möglich ist. Da zahlreiche Hoteliers und Reiseunternehmen vor dem Aus stehen, erscheint der geplante Börsengang von Airbnb umso erstaunlicher. Doch das Silicon-Vallye-Unternehmen richtet sich strategisch für die Zukunft aus und hat dahingehend eine Integration von Bitcoin und Co. angedeutet.

Airbnb will sich neu erfinden

So erstaunlich der jetzige Schritt vor dem Hintergrund weltweiter Reisewarnung auch erscheinen mag, vom Himmel fiel die Meldung nicht. Gerüchte um einen Börsengang stehen bereits seit 2017 im Raum. Immer wieder wurde der Termin jedoch verschoben, bis es dann letztes Jahr hieß: 2020 ist es soweit. Am 16. November hat das Unternehmen schließlich Nägeln mit Köpfen gemacht und den IPO-Antrag bei der Securities and Exchange Commission (SEC) eingereicht.

Wie sich dem Antrag entnehmen lässt vollzieht das Unternehmen mit dem Börsengang einen Strukturwandel. Man wolle auf die künftigen Anforderungen und Herausforderungen der Tourismusbranche reagieren und neue technologische Standards in das Jugendherbergmodell integrieren:

Wenn wir nicht in der Lage sind, uns an Veränderungen in der Technologie und an die sich entwickelnden Anforderungen von Gastgebern und Gästen anzupassen, könnten unser Geschäft, unsere Betriebsergebnisse und unsere finanzielle Lage erheblich beeinträchtigt werden.

So soll sich die Plattform sukzessive zu einer „serviceorientierten Architektur“ entwickeln und dadurch zukunftsfest machen lassen. Der Erfolg von AirBnb hänge demnach maßgeblich von der Bereitschaft ab, die Plattform „an sich entwickelnde Industriestandards und lokale Präferenzen anzupassen“. Indem Dienstleistungen und Angebote auf die Anforderungen von Gästen und Gastgebern angepasst und verbessert werden, wolle man das Unternehmen wettbewerbsfähig im Markt positionieren.

Bald Bitcoin-Zahlungen möglich?

Eine dieser Anforderungen scheint auch die steigende Nachfrage nach Bezahlmöglichkeiten mit Kryptowährungen zu sein:

Unser zukünftiger Erfolg wird auch von unserer Fähigkeit abhängen, uns an neue Technologien wie Tokenisierung, Kryptowährungen, neue Authentifizierungstechnologien wie Biometrie, verteilte Ledger- und Blockchain-Technologien, künstliche Intelligenz, virtuelle und erweiterte Realität und Cloud-Technologien anzupassen.

Um diese Trends nicht zu verschlafen, plant Airbnb kostspielige Investitionen in den Ausbau und die Weiterentwicklung der Plattform. Im Konkreten hält sich das Unternehmen zwar noch bedeckt. Hinsichtlich der Krypto-Integration wäre es aber mehr als verwunderlich, wenn sich nicht zumindest die Nr. 1, Bitcoin, künftig unter den Bezahlmodalitäten wiederfindet.

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