Für Arbitrum könnte es zurzeit schlechter laufen. Innerhalb einer Woche ist der Kurs um 120 Prozent gestiegen, allein heute beträgt das Kursplus 45 Prozent. Damit ist Arbitrum aktuell Top-Performer unter den 100 größten Kryptowährungen. Doch warum scheint der Kurs momentan kein Halten zu kennen?
Arbitrum profitiert durch Robinhood
Ein Grund dürfte die Entwicklung rund um Robinhood sein. Der Neobroker hat im Juli seine eigene Blockchain gelauncht – auf Basis der Arbitrum-Technologie. Die Robinhood Chain ist erst seit wenigen Wochen in Betrieb, erreicht aber bereits hohe Handelsvolumina und generiert entsprechende Gebühren. Das kommt Arbitrum zugute: Im Rahmen des Expansion Program fließen zehn Prozent der Netto-Protokolleinnahmen zurück an das Arbitrum-Ökosystem.
Welche Größenordnung das inzwischen erreicht, zeigen On-Chain-Daten. Anfang September fielen auf der Robinhood Chain innerhalb eines Tages Gebühren in Höhe von rund 3,75 Millionen US-Dollar an. Das Handelsvolumen auf dezentralen Börsen belief sich auf mehr als 1,5 Milliarden US-Dollar. Ein Teil dieser Einnahmen landet über das Expansion Program direkt bei Arbitrum.
Schon im Juli, dem ersten Monat der Robinhood Chain im Mainnet, stammten 35 Prozent der Einnahmen der ArbitrumDAO aus dem Expansion Program. Zum Vergleich: Im gesamten ersten Halbjahr 2026 erzielte die DAO Einnahmen von 6,19 Millionen US-Dollar. Der Kursanstieg selbst hat inzwischen jedoch eine Eigendynamik entwickelt, die zunehmend spekulatives Kapital anzieht.
