Investorentäuschung? Neue Klage gegen Ripple

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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xrpo-münze liegt auf einem roulette

Quelle: Shutterstock

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Ripple sieht sich einer neuen Klage gegenüber. Das Krypto-Unternehmen aus Kalifornien soll beim XRP-Verkauf Wertpapier-Gesetze verletzt haben.

Wie es aussieht, muss sich Ripple demnächst vor Gericht verantworten. Laut öffentlich zugänglichen Dokumenten sieht sich das Unternehmen einer Klage gegenüber. Die Organisation mit dem Namen Bitcoin Manipulation Abatement LLC wirft Ripple samt Geschäftsführer Brad Garlinghouse darin vor, beim XRP-Verkauf und -Marketing gegen die Wertpapier-Gesetze verstoßen zu haben. Ripple soll, so die Bitcoin Manipulation Abatement, Investoren getäuscht und darüber hinaus XRP als unregistrierte Wertpapiere verkauft haben. Die Bitcoin Manipulation Abatement fordert Ripple nun dazu auf, für entstandene Schäden aufzukommen. Über die Klägerseite ist indes relativ wenig bekannt. Zwar hatte die Organisation bereits Klage gegen eine Bitcoin-Börse eingereicht. Ansonsten hält sie sich jedoch in der Öffentlichkeit eher bedeckt.


Bradley Sostack, ehemaliger XRP-Investor hatte im Mai 2018 bereits eine ähnliche Klage gegen Ripple vorgetragen. Auch hier lautet der Vorwurf auf vorsätzliche Täuschung von (potentiellen) Investoren. In der Sammelklage hieß es, dass XRP keine Währung, sondern ein Wertpapier und rechtlich als solche zu behandeln sei. Ferner sei der XRP-Verkauf nicht bei der US-Börsenaufsicht (Securities and Exchange Comission, SEC) registriert gewesen.

Ripple vor Gericht

Gerichtsverfahren sind für das Unternehmen offensichtlich kein Neuland. Wie wir Ende April berichteten, läutete Ripple seinerseits kürzlich die Offensive gegen Youtube ein. Geschäftsführer Garlinghouse wirft dem Streamingdienst vor, nicht offensiv genug gegen so genannte Giveaway-Scammer vorgegangen zu sein. Diese gaben sich öffentlich als Ripple aus und versuchten, über Werbevideos Geld von gutgläubigen Investoren einzusammeln. Dabei gaukelten gefälschte Einladungen im Namen Bill Gates und ähnlicher Tech-Prominenz vor, XRP zu verschenken – natürlich nur bei entsprechender Vorleistung. Wer darauf herein fiel, ging jedoch leer aus.

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Der Ripple-Kurs (XRP) gibt sich von solchen Querelen indes unbeeindruckt. So konnte die drittgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung in den letzten 24 Stunden um knapp 3 Prozent auf 0,219 US-Dollar ansteigen. Im Wochenverlauf erfreut sich der „Bankencoin“ über ein Plus von über 11 Prozent. Im Monatsrückblick sind es 22 Prozent. Damit liegt XRP im aktuellen Trend – auch Bitcoin & Co. befinden sich derzeit im Plus. Mehr zur aktuellen Lage am Krypto-Markt in unserem Martkupdate.

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