Tokenisierung Musikdienst eMusic startet Token und Blockchain-Plattform

Anton Livshits

von Anton Livshits

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Anton Livshits

Anton Livshits absolviert ein Masterstudium der Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig. Seine Beschäftigung mit Krypto-Themen ist das Resultat eines grundlegenden Interesses am Wechselspiel von technischer Innovation und gesellschaftlichem Wandel.

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eine schallplatte auf einem schallplattenspieler

Quelle: Shutterstock

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Im digitalen Musikgeschäft gelten die Künstler allgemeinhin als Verlierer. Denn auf Plattformen wie Spotify sacken Plattenlabels und andere Vermittler einen Großteil der Lizengebühren ein. Das Musikportal eMusic möchte dies nun ändern. Mit Hilfe der Blockchain und eines eigenen Tokens.

Der digitale Musikdienst eMusic hat den Start eines eigenen Krypto-Tokens samt zugehöriger Blockchain-Plattform lanciert. Das Unternehmen gibt an, mit Hilfe des eMU-Token eine „einmalige Gelegenheit“ für den Aufbau eines „nachhaltiges Musik-Ökosystem zum Nutzen von Künstlern, Fans und Musikdiensten“ geschaffen zu haben. Insbesondere Künstler sollen durch die Plattform mehr von ihren Tantiemen behalten können.

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In der zugehörigen Pressemitteilung vom 26. Mai übte der eMusic-Präsident Tamir Koch deshalb Kritik an den Abläufen im digitalen Musikgeschäft. Das Token-Projekt der langjährigen Branchenveterane sei als Reaktion auf diese problematischen Trends anzusehen:

Engagierte Künstler erhalten einen Bruchteil der Tantiemen, während Mittelsmänner ein immer größeres Stück vom Kuchen abbekommen und die führenden Dienste weiterhin Verluste machen. Der eMU-Token ist nun da, um den Musikvertrieb neu zu erfinden. Er schafft ein brandneues kommerzielles Modell, das auf einem fairen Ausgleich und einem transparenten Geldfluss zwischen Fans, Künstlern und Musikdiensten beruht.

eMusic verspricht Künstlern 50 Prozent der Lizenzgebühren

Mit Hilfe der Blockchain möchte eMusic das Musikgeschäft dezentralisieren. Indem die Künstler ihre Musik selbstständig auf der Plattform hochladen, lassen sich die herkömmlichen Vermittlungsinstanzen umgehen. Als Konsequenz sollen Künstler 50 Prozent der Tantiemen für sich behalten können.

Durch den eMU-Token erhalten Künstler zudem einen besseren Überblick über ihre Hörerschaft. Der Token selbst kann dabei über die Bitcoin-Börse Bibox erworben werden. Der Basispreis beträgt 0,39 US-Dollar. EMusic garantiert, dass mit einem Token in jedem Fall mindestens ein Lied erworben werden kann. Der ERC-20-Token ist allerdings vorerst nur für Käufer jenseits der USA verfügbar.

Die Blockchain-Plattform bietet den Künstlern ferner eine Reihe an Fan Engagement Features. Treue Musikliebhaber sollen dabei etwa für das Hören von Musik oder das Verfassen von Kommentaren und Reviews mit eMU-Token belohnt werden. Künstler können mit Hilfe der Plattform ebenfalls Crowd-Funding-Kampagnen starten. Dadurch erhalten Fans die Möglichkeit, beispielsweise die nächste Tour ihres Lieblingskünstlers mit HIlfe der eMu-Token zu finanzieren.

Sorgt die Tokensierung für frischen Wind im Musikgeschäft?

Dass das digitale Musikgeschäft von wirtschaftlichen Ungerechtigkeiten geprägt ist, gilt nicht umsonst als Binsenweisheit. Das dezentrale Wertversprechen Blockchain-basierter Bezahlmodelle verfügt in dieser Branche folglich über disruptives Potenzial. Dass dem so ist, beweist nicht nur eMusic sondern etwa auch der Online-Marktplatz Zora. Künstler können dort unter anderem limitierte Tonträger anbieten, die als digitale Token abgebildet sind.

Der Grammy-Gewinner DJ Rac ist einer der ersten Zora-Nutzer. In einem Interview gab er an, dass sich die Unterhaltungsindustrie im Ganzen in einem „Transitstadium“ hin zur Blockchain-Technologie befände.

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