Merck erhält US-Patent für Kombination von Künstlicher Intelligenz und Blockchain-Technologie

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Merck hat bekannt gegeben, dass das United States Patent and Trademark Office (USPTO) dem Unternehmen das Patent mit der Nummer US 10,193,695 erteilt hat. Das Patent betrifft die Bildung von „Krypto-Objekten“ – ein neuartiges Sicherheitsverfahren, das Künstliche Intelligenz (KI) und Blockchain-Technologie verbindet.

Merck will die Blockchain-Technologie mit Künstlicher Intelligenz verbinden. Für ihre „Krypto-Objekte“ hat sie nun ein Patent bekommen. Isabel De Paoli, Chief Strategy Officer von Merck, dazu:

Dieses neue Patent baut auf der Innovationsdynamik auf, die durch frühere Patente generiert wurde. Unsere langjährige Erfahrung im Geschäft mit Sicherheitsmaterialien macht unser Unternehmen zu einem Branchenexperten. Merck führt mittlerweile die Entwicklung von Blockchain-Technologien an, welche sich auf die Kombination von physischen Objekten und digitale Sicherheit fokussiert. Das hat insbesondere Relevanz für Branchen, die auf zuverlässige Produktidentität angewiesen sind, wie etwa bei sicherheitskritischen Lieferketten der Pharma- oder Lebensmittelindustrie.

Patentierte Technologie bietet Lösung für sichere Verankerung physischer Objekte in der digitalen Welt


Laut einer Pressemitteilung, die BTC-ECHO vorliegt, soll die neue Technologie maschinelles Lernen nutzen. Damit will das Unternehmen physische Objekte mittels Identifizierungsmerkmalen mit einer Blockchain verbinden. Als solche sollen etwa chemische Signaturen, DNA oder Bildmuster dienen.

Damit will das Unternehmen der Notwendigkeit einer verbesserten Lieferkettenintegrität begegnen. Wie man der Pressemitteilung weiter entnehmen kann, sollen über die Hälfte auf illegalen Websites gekauften Medikamente gefälscht sein. Auch dem soll die Kombination aus Blockchain-Technologie und maschinellem Lernen entgegentreten. De Paoli freut sich:

Diese neuartige Technologie, bei der physische Objekte mit einer Blockchain kombiniert werden, unterstützt die Sicherheitsinteressen von Unternehmen und ihren Produkten, indem sie neue Optionen zur Nachverfolgung der Lieferkette mithilfe von Blockchain, Internet der Dinge und vernetzten Workflow-Umgebungen bietet. Zudem dürfte sie Ineffizienzen in den bestehenden Systemen der Unternehmen eliminieren.

Merck entwickelt die Technologie innerhalb ihres Merck Innovation Centers in einem dafür eigens angelegten Projekt. Dieses hat indes zum Ziel, Ideen zu tragfähigen neuen Geschäftsbereichen über das aktuelle Spektrum des Unternehmens hinaus auszubauen. Um Innovationsprojekte außerdem effizient zu fördern und zu skalieren, will Merck schließlich eine zielgerichtete Unterstützung, klare Governance und Entscheidungsfindung in einem geschützten, Start-up-ähnlichen Umfeld bereitstellen.

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