Korrelation im Kursverlauf von BTC und Altcoins: Ripple-CEO vermutet baldiges Ende

Quelle: Coins of bitcoins lie on the table in front of and next to the tablet on which charts of Bitcoin's cost growth are visible. The concept of crypto currency via shutterstock

Korrelation im Kursverlauf von BTC und Altcoins: Ripple-CEO vermutet baldiges Ende

Die Kursverläufe der Altcoins sind dem Bitcoin-Kurs oft sehr ähnlich. Viele stellen sich die Frage: Warum sind sich die Kurse so ähnlich? Hier dominieren zwei Erklärungsansätze die Meinungen. Ripple-CEO Brad Garlinghouse meint, dass das bald ein Ende hat.

Wer die Kurse von Bitcoin, Ripple, Ethereum und den restlichen Kryptowährungen beobachtet, dem wird auffallen, dass sich die Kursverläufe stark gleichen. Steigt der Bitcoin-Kurs, steigen die Altcoins. Sinkt der Kurs, verhält es sich oft genauso. Bis auf wenige Ausreißer orientieren sich die meisten Kursverläufe an der Kryptowährung an der Spitze: Bitcoin. Das hat mehrere mögliche Gründe. Oft wird hier Preismanipulation vermutet. Durch geschicktes Platzieren von Trading-Orders und dem Abziehen selbiger könnten die gefürchteten Wale den gesamten Kryptomarkt manipulieren. Vor wenigen Wochen leiteten US-amerikanische Behörden hier Untersuchungen ein – die Ergebnisse stehen noch aus.

Eine andere immer wieder bemühte Erklärung ist die Tatsache, dass Bitcoin nach wie vor die Leitwährung unter den Kryptowährungen ist. So orientieren sich viele Kursverläufe der Altcoins am Bitcoin-Kurs. Hinzu kommt, dass man viele Kryptowährungen nicht ohne Bitcoin kaufen kann. Will man Altcoins zum Portfolio hinzufügen, muss man oft vorher Bitcoins kaufen.

Ein Ende in Sicht?

Ripple-CEO Brad Garlinghouse meint gegenüber CNBC, dass diese Korrelationen bald ein Ende finden würden:

„Es gibt eine sehr hohe Korrelation zwischen dem Preis von XRP und dem Preis von Bitcoin, aber letzten Endes sind es unabhängige Open-Source-Technologien. Noch ist es zu früh, aber im Lauf der Zeit wird man rationalere Märkte sehen und das [Kauf-]Verhalten wird das reflektieren. […] Es ist nach wie vor eine im Entstehen begriffene Industrie. Die Spekulation in den Märkten dominiert das Trading-Verhalten. Ich glaube es ist eine Frage der Zeit, bis die Menschen die unterschiedlichen Use-Cases verstehen.“

Dessen ungeachtet befindet sich das Krypto-Ökosystem nach wie vor in einem stark von Spekulation getriebenen Kaufverhalten. Dadurch ist die Gefahr der Blasenbildung noch immer vorhanden. Bei allen Bedenken, die man gegenüber Ripple haben mag, die Vorhersage scheint nicht gänzlich aus der Luft gegriffen zu sein. Platzen einzelne ICO-Blasen, kann sich letztlich die Spreu vom Weizen trennen. Dann kann sich auch die Blockchain emanzipieren – und die Altcoins vom Bitcoin.


[Anzeige]
Bitcoin kaufen mit dem Bitwala Konto. Warum ein Bankkonto bei Bitwala? Ein Bankkonto “Made in Germany” mit Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro; 24/7 Bitcoin Handel mit schneller Liquidität; Gehandelt werden ausschließlich ‘echte’ Bitcoin – keine Finanzderivate wie CFDs; Sichere Nutzerkontrolle über das Bitcoin Wallet und den private Schlüssel; Mit der kontaktlosen Debit-Mastercard weltweit abheben und bezahlen.

Jetzt kostenloses Konto eröffnen

BTC-ECHO

Mehr zum Thema:

Ähnliche Artikel

Bald gibt es 18 Millionen BTC – Was das für den Bitcoin-Kurs bedeutet
Bald gibt es 18 Millionen BTC – Was das für den Bitcoin-Kurs bedeutet
Bitcoin

Ende dieser Woche wird die Marke von 18 Millionen Bitcoin geknackt. Wir klären, wie sich das auf den Kurs auswirkt, was das mit dem Halving zu tun hat und warum Bitcoin bald seltener als Gold sein könnte.

Bitcoin ETF: So will Wilshire die US-Börsenaufsicht überzeugen
Bitcoin ETF: So will Wilshire die US-Börsenaufsicht überzeugen
Bitcoin

Bitcoin ETF: Die US-Börsenaufsicht akzeptiert wieder Kommentare für einen Antrag auf den unter Anlegern ersehnten außerbörslichen Fonds für die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung (BTC). Der Antrag stammt vom US-Unternehmen Wilshire Phoenix und reagiert auf die Bedenken der SEC.

Newsletter

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Aktuell

Bitcoin-Kurs- und Marktbetrachtung: Anzeichen für Bärenflagge gesichtet
Bitcoin-Kurs- und Marktbetrachtung: Anzeichen für Bärenflagge gesichtet
Kursanalyse

Bisher konnte sich der gleitende Mittelwert der letzten hundert Tage als stabiler Support beweisen. Jedoch kann die kurzfristige Entwicklung des Bitcoin-Kurses als Bärenflagge gedeutet werden. Jenseits von Bitcoin gab es, trotz eines eher sorgenvollen Berichts der G7-Staaten, positive Neuigkeiten um Stable Coins. 

CFTC deckt Bitcoin-Betrug in Millionenhöhe auf
CFTC deckt Bitcoin-Betrug in Millionenhöhe auf
Regulierung

Die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) in Washington in den USA hat einen neuen Krypto-Fraud hochgenommen. Seit Dezember des Jahres 2017 läuft das zwielichtige Programm Circle Society, denen die CFTC nun das Handwerk gelegt hat. Insgesamt sollen die betrügerischen Anbieter rund 11 Millionen US-Dollar erwirtschaftet haben.

Facebook Coin Libra: G7 wird Stable Coin vorerst nicht zulassen
Facebook Coin Libra: G7 wird Stable Coin vorerst nicht zulassen
Regulierung

Die „großen 7“ wollen den geplanten Facebook Coin Libra nicht zulassen. Das geht aus einem Stable-Coin-Bericht hervor, den die G7 am 18. Oktober veröffentlichte.

Finanzbranche first, Industrie second: Wann die Blockchain den Maschinenbauer erreichen wird
Finanzbranche first, Industrie second: Wann die Blockchain den Maschinenbauer erreichen wird
Kommentar

„Blockchain ist viel mehr als Bitcoin.“ Dieser Satz wurde in den letzten zwei Jahren geradezu mantra-artig, selbstbewusst und inflationär von Managern aus der Industrie heruntergebetet. Warum die Realität von dieser Vorstellung noch ein Stückchen entfernt ist, wie lange es dauern wird, bis Blockchain im produzierenden Gewerbe wirklich angekommen ist und wieso die Finanzialisierung der Realwirtschaft voraus ist. Ein Kommentar.

Angesagt

Nach Libra-Austritt: MasterCard glaubt an Krypto-Branche
Szene

Nach Visa, PayPal und ebay ist auch MasterCard aus Facebooks Libra Association ausgetreten. Das Kreditkartenunternehmen nahm dies zum Anlass, um einmal über die Zukunft der Krypto-Welt nachzudenken. Von einem Abschied aus der Branche ist MasterCard indessen meilenweit entfernt.

iFinca: Fair-Trade-Kaffee durch Blockchain-Technologie
Blockchain

Eine neue App verspricht mithilfe der Blockchain vollste Transparenz bei der Kaffeeproduktion. Das Produkt der kolumbianischen Firma iFinca möchte Farmern eine stärkere Stimme verleihen. Endverbraucher, die den entsprechenden QR-Code auf ihrem Kaffee scannen, sehen dann, wie viel der Bauer an der Herstellung verdient hat. Es ist nicht das erste Projekt in der Kaffee-Branche, welches die Technologie von Bitcoin & Co. nutzt. Schließlich ist das Kaffee-Business eines der undurchsichtigsten weltweit.

China, Nike und die NBA: Sneaker Token im politischen Eklat
Politik

Nike Sneaker, Token und ein Tweet. Der schwelende Konflikt zwischen der NBA und der chinesischen Regierung hat auch in der Krypto-Sphäre seine Spuren hinterlassen.

USA und Kanada erwägen digitales Zentralbankengeld
Politik

Die Zentralbanken Kanadas und der USA planen die Einführung eigener digitaler Währungen. Sie reagieren damit auf ein wachsendes Interesse an digitalen Währungen und wollen den Aufsprung bei dieser Entwicklung nicht verpassen. Dabei verfolgen beide Nationen unterschiedliche Interessen.

×