Kaffee für Bitcoin – Crypto Coffee macht es möglich!

Dr. Philipp Giese

von Dr. Philipp Giese

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Dr. Philipp Giese

Dr. Philipp Giese arbeitet als Chief Analyst für BTC-ECHO und ist auf die Bereiche Chartanalyse und Technologie spezialisiert. Der promovierte Physiker kann dabei auf jahrelange Berufserfahrung als technologischer Berater zurückgreifen. Zudem ist er zentraler Ansprechpartner im Discord-Channel von BTC-ECHO und pflegt als Speaker und Interviewer den Austausch mit Startups, Entwicklern und Visionären.

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Coffee beans and bitcoin coins laying on white background
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Vielen Lesern geht es sicherlich ähnlich wie mir: Kaffee ist ein Lebenselixier. Gerade der Arbeitsalltag im Büro wird durch eine Tasse heißen schwarzen Kaffee deutlich angenehmer. Und wenn ich von einer Tasse spreche rede ich eigentlich von mehreren.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Mark Preuss

Nun erfreuen sich zwar Bitcoin und andere Altcoins aktuell einem riesigen, noch nie zuvor da gewesenem Boom. Ein wichtiger Teil dieses Booms und eine wichtige Voraussetzung, dass es zu einer Langzeitadaption kommt und nicht einfach in einer Blase zerplatzt ist das Finden von alltäglichen Use Cases in Krypto.

Deshalb ist es immer wieder gut, wenn derartige Use Cases entwickelt werden, wenn in Städten wie Arnheim mit Bitcoin an der Kasse gezahlt werden kann, wenn in Österreich Bitcoin-ATMs aufgebaut werden oder wenn man für Kryptowährungen – noch dazu mit Discount – Gutscheine bei Amazon kaufen kann.

In diesem Sinne: Hoch die Tassen! Bei Crypto Coffee kann man selbst kreierte Kaffeesorten für Altcoins kaufen. Bisher sind es nur zwei Sorten, dafür haben diese mit Namen wie “Crypto Coffee” und “DASH Baby” Namen, die sich im Küchenregal des kryptoaffinen Kaffeeliebhabers gut machen.


Dank der Einbindung von CoinPayments ist eine Bezahlung mit über inzwischen 65 Altcoins möglich. Wer also seine Kaffeebohnen mit BitBean zahlen will, hat nun die Möglichkeit.

Bezahlen mit Crypto – es braucht Anreize

Dass man mithilfe von Altcoins guten Kaffee kaufen kann ist auf jeden Fall eine feine Sache. Ich denke, dass es Anwendungsmöglichkeiten für Kryptowährungen jenseits typischen Techie- oder Spekulationsanwendungen braucht – so kann man auch Leute außerhalb der Kryptoszene deutlich besser ansprechen.

Eine Anregung – nicht nur für Crypto-Coffee, sondern generell für Unternehmen, die Produkte oder Dienstleistungen gegen Altcoins feilbieten – hätte ich jedoch noch: Solange der Kauf eines Kaffees mittels Euro genauso teuer ist wie der Kauf über Krypto werden jene, die bisher keine Bagholder sind, Euro benutzen. Auch wenn der Umtausch EUR – BTC recht einfach ist, kostet er Geld, was sicherlich eine kleine Überwindung darstellt.

Allerdings braucht es Anreize. Wenn es beispielsweise einen kleinen Rabatt für die Nutzung von Bitcoin oder anderen Altcoins gibt, würde das viele anlocken. Muss ja nicht jeden Tag sein – heute hätte sich, SegWit sei Dank, ein Rabatt für Litecoin-User angeboten.

Das soll aber jetzt keine Kritik, sondern nur ein generelles Musing zu dem Thema Bitcoin-Akzeptanz sein. Kaffee für Krypto ist auf jeden Fall was feines. In der Hinsicht wünsche ich Benjamin Zeilinger viel Glück und denke, dass ich mir demnächst mal einen guten Kaffee bestellen werde. Wie schon Jean-Luc Picard sagte:

“Das is Kaffee, echt jetzt. Und Kaffee is nu‘ ma lecker. Äh, schwarz, stark und vor allem schön lecker. Äh, echt jetzt.”

TIPP: Eine große Übersicht Bitcoin akzeptierender Unternehmen und Shops in Deutschland Österreich und der Schweiz findet ihr hier: Bitcoin Akzeptanzstellen

BTC-ECHO


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