Justin Sun in Bedrängnis: BitTorrent-Gründer Cohen wartet auf sein Geld

Christopher Klee

von Christopher Klee

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Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Ist der Tron-Chef Justin Sun knapp bei Kasse? Ein Tweet des BitTorrent-Gründers Bram Cohen suggeriert, dass die Tron Foundation ihren Zahlungsverpflichtungen im Rahmen der BitTorrent-Übernahme nicht nachgekommen ist. Als hätte Sun derzeit nicht genug Probleme am Hals.

Hat Justin Sun, Gründer und Chef der Tron-Foundation, Geldprobleme? Diese Frage stellt Bram Cohen, der Erschaffer des P2P-Protokolls BitTorrent. Auf seinem Twitter-Account wies der Programmierer darauf hin, dass die Tron Foundation die letzte Ratenzahlung für BitTorrent nicht geleistet hat.

Weiß jemand, ob Justin Sun knapp bei Kasse ist? Er lässt die letzte Zahlung für BitTorrent nicht aus der Treuhand kommen.


Zu Erinnerung: Vergangenes Jahr machte die Tron Foundation Schlagzeilen, als die den Kauf der Firma hinter dem gleichnamigen P2P-Protokoll BitTorrent verkündete. Insiderberichten zufolge zahlten Justin Sun und die Tron Foundation für die Übernahme 140 Millionen US-Dollar – angeblich in Cash. Der Tweet des BitTorrent-Gründers suggeriert indes eine Zahlung auf Raten.

Auf die an Cohen gerichtete Frage nach einer Quellenangabe für seine Unterstellung entgegnet dieser:

Meine Quelle dafür ist, dass ich das verfickte Geld nicht habe und die Treuhandagentur sagt, dass sie die [Justin Suns] Unterschrift nicht bekommen habe. Was ist deine Quelle?

Die Tron Foundation hat bislang noch nicht auf eine Bitte um Stellungnahme durch BTC-ECHO reagiert.

Ein weiterer Rückschlag für Justin Sun?

Das Timing für den Tweet hätte für Sun nicht ungünstiger sein können. Der junge Krypto-Unternehmer befindet sich seit Längerem im medialen Kreuzfeuer. So werden Justin Sun etwa unlautere Marketing-Praktiken mit dem Ziel der Preistreiberei für Tronix (TRX) und den BitTorrent Token (BTT) vorgeworfen.

Besondere Kritik erntete der Tron-Chef für seine Ankündigung einer „großen Sache“ für TRX und BTT. Als darauf hin deutlich wurde, dass es sich dabei lediglich um ein erkauftes Charity Lunch mit Warren Buffet handelte, sorgte das selbst bei treuen Tron-Anhängern für Verärgerung.

Das Charity-Essen, für das Sun 4,57 Millionen US-Dollar berappte, sollte ursprünglich am 25. Juli stattfinden. Justin Sun sagte den Termin jedoch kurzfristig unter Anführung gesundheitlicher Gründe ab. Der TRX-Kurs fiel daraufhin deutlich. In einem selbstkritischen Post gab sich Sun einsichtig und entschuldigte sich für das von ihm betriebene „Über-Marketing“.

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