Indien: neuer Blockchain-Bezirk in Hyderabad geplant

Indien: neuer Blockchain-Bezirk in Hyderabad geplant
Kryptokompass

In Hyderabad plant die Regierung des indischen Bundesstaates Telangana den Aufbau eines eigenen Stadtteils für Start-ups mit dem Schwerpunkt auf die Blockchain-Technologie. Um neuen Unternehmen dieser Branche zu helfen, ging man eine Partnerschaft mit der ortsansässigen Mahindra Satyam AG ein, die ihren Kunden diverse IT-Dienstleistungen anbietet.

Kürzlich haben die beiden Parteien nach Angaben der Economic Times eine Art Vorvertrag abgeschlossen, um die Entschlossenheit aller Beteiligten zu demonstrieren. Ziel der gemeinsamen Aktion ist es, dass Hyderabad im IT-Bereich in ganz Indien eine Führungsrolle übernehmen soll. Als nächster Schritt plant man gemeinsam den Bau neuer Fabrikgebäude, die man exakt auf die Bedürfnisse derartiger Start-ups zuschneiden will. Der Minister für Informationstechnik von Telangana, Rama Rao, äußerte sich diesbezüglich sehr positiv. Man wolle mit dem geplanten Stadtteil in einem der bevölkerungsreichsten Städte Indiens ganz neue Maßstäbe setzen.

Hyderabad als Fluchtpunkt für talentierte Programmierer

Der Blockchain-Bezirk in Hyderabad wird von den Organisatoren als global ausgerichteter Fluchtpunkt für Blockchain-Talente bezeichnet. Mithilfe dieser Technologie will die Regierung des Bundesstaates viele lang anhaltenden Probleme des Landes lösen. Darüber hinaus soll die Blockchain auch der Demokratisierung der Daten dienen. Den Organisatoren geht es nach eigenem Vernehmen auch darum, die Rolle Indiens im technischen Bereich voranzutreiben. Tech Mahindra soll die technische Infrastruktur für die neuen Gebäude liefern. In Hyderabad gibt es mit T-Hub bereits Indiens größtes Start-up-Center.

Die Tech Mahindra Aktiengesellschaft entwickelt derzeit ein eigenes Blockchain-Ökosystem namens Eleven01. Mithilfe der eigenen Plattform sollen alle ortsansässigen Programmierer diese Technologie ohne die Hilfe ausländischer Anbieter nutzen können, wie Vertreter des Unternehmens Anfang August auf dem International Blockchain Congress bekannt gegeben haben. Man darf also gespannt sein, ob den großen Ankündigungen auf dem Kongress auf Dauer auch entsprechend große Taten folgen werden. Wir werden über alle wichtigen Ereignisse zeitnah berichten.

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Über Lars Sobiraj

Lars SobirajLars Sobiraj fing im Jahr 2000 an, als Quereinsteiger für verschiedene Computerzeitschriften tätig zu sein. 2006 kamen neben gulli.com noch zahlreiche andere Online-Magazine dazu. Außerdem bringt Lars Sobiraj seit 2014 an der Kölner Hochschule Fresenius Studenten für Sustainable Marketing & Leadership (M.A.) den Umgang mit dem Internet und sozialen Netzwerken bei. Vor einiger Zeit erwuchs das Interesse am Thema Kryptowährungen, die glücklicherweise ohne die Kontrolle von Zentralbanken funktionieren. Sehr gerne möchte er seinen Teil dazu beitragen, dass Bitcoin & Co. nicht nur für reine Spekulanten von Interesse sind, sondern auch für die Frau und den Mann von nebenan.

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