Bitcoin Mining Großkunde investiert 30 Millionen in Hochleistungs-Rechenzentrum der Northern Data AG

Christopher Klee

von Christopher Klee

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Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Weniger als einen Monat vor dem Bitcoin Halving verkündet die Northern Data AG einen neuen Großkunden für ihr Mega-Rechenzentrum in Texas. Ein neuer Wal im Mining-Business?

Die deutsche Northern Data AG (ehemals Northern Bitcoin AG) baut in den USA ein Hochleistungs-Rechenzentrum, aus dem ursprünglich eine der größten Bitcoin-Mining-Farmen der Welt werden sollte. Das Rechenzentrum entsteht im texanischen Rockdale. Dort will die Northern Data AG bis Ende 2020 die Marke von einem Gigawatt an Leistung knacken. Nun ist das Unternehmen dem Ziel einen großen Schritt näher gekommen.


Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, die BTC-ECHO vorliegt, konnte die Northern Data AG einen weiteren Großkunden an Land ziehen. Für 30 Millionen US-Dollar will sich der Neukunde 100 (MW) Megawatt der künftigen Leistung reservieren. Damit hat Northern Data nach eigenen Angaben bereits für 450 MW der geplanten Leistung Verträge abgeschlossen.

Über den Namen des Neukunden schweigt sich die Northern Bitcoin AG in ihrer Pressemitteilung aus. Es handele sich um ein Unternehmen mit Sitz in den USA, heißt es darin lediglich. Ein Umstand, den CEO Aroosh Thillainathan besonders begrüßt:

Nachdem wir zunächst multinationale Unternehmen für unseren neuen Standort in Texas unter Vertrag genommen haben, ist die Verpflichtung des ersten amerikanischen Kunden ein weiterer großer Erfolg für unser US-Team. Im Vergleich zur Kapazität herkömmlicher Rechenzentren sind allein diese 100 MW schon ein Vielfaches der Kapazität der meisten Rechenzentren weltweit. Dies unterstreicht unsere Position als weltweit führender Anbieter von large-scale HPC [High Performance Computing]-Lösungen”.

Aroosh Thillainathan, Northern Data AG

Wie das Unternehmen ferner angibt, soll die Leistung der 57 Fußballfelder großen Anlage in den kommenden Jahren auf 3,6 Gigawatt gesteigert werden.

Bitcoin-Mining-Farm der Superlative?

Mit dieser Energie ließen sich beispielsweise rund 1,28 Millionen Exemplare des verbreiteten Bitcoin Miners Antminer S17+ (Rechenleistung: 70Th/s, Energieverbrauch: rund 2.800 W) betreiben. Diese würden über eine kombinierte Rechenleistung von 90 Eh/s (Exahashes pro Sekunde) verfügen. Zum Vergleich: Derzeit stellen alle Miner im Bitcoin-Netzwerk insgesamt 117,4 EH/s zur Verfügung.

Dass die Northern Data das Hochleistungs-Rechenzentrum ausschließlich für das Mining von Kryptowährungen einsetzen wird, darf indes bezweifelt werden. In einer außerordentlichen Hauptversammlung beschlossen die Mehrheitseigner des Unternehmens Ende 2019, den Namen von Northern Bitcoin AG in Northern Data AG zu ändern. Hintergrund war die vorangegangene Fusion mit dem US-amerikanischen Wettbewerber Whinestone. Der neue Name solle reflektieren, dass sich das Unternehmen breit aufstellen will und „im Zuge des Mergers[…] weit über Bitcoin– und Blockchain-Anwendungen hinaus eine führende globale Infrastruktur für den Bereich High Performance Computing aufbaut“, hieß es seinerzeit vonseiten des Vorstands.

Bitcoin Halving am Horizont

Welchen Anteil das Bitcoin Mining im texanischen Mega-Rechenzentrum einnehmen wird, hängt gewiss auch von den Entwicklungen um das anstehende Bitcoin Halving statt. Hier befürchten nicht wenige einen kurzfristigen Rückzug der Bitcoin Miner, wie es zuletzt bei BSV und BCH der Fall war.

Der Neukunde wird zum voraussichtlichen Zeitpunkt des Bitcoin Halving jedoch noch nicht am Netz von Northern Data hängen. In der zweiten Jahreshälfte soll es dann soweit sein.

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